Mitmachen

Rechtzeitig: Hier handelt es sich um eine echte Bürgerbeteiligung. D.h. Sie werden rechtzeitig gefragt noch bevor die Pläne auf den Tischen liegen und nur noch die Wahl zwischen verschiedenen bereits hinter verschlossenen Türen ausgetüftelten Varianten ist. Sie sollen die Möglichkeit erhalten, sich mit ihren Ideen und Vorschlägen einzubringen und zwar auf eine Weise, die auch an die richtigen und entscheidenden Stellen verfügbar wird. Wir bereiten Ihre Ideen so auf, dass sie auch wahrgenommen werden können.

Wie es geht: Diese Webseite ist dynamisch. Sie wird wachsen mit den eingehenden Ideen und dann erst ihre eigentlichen Zweck erfüllen, wenn viele sich beteiligen. Deshalb ist es auch möglich, ganz ohne Fachwissen und Interneterfahrung am Projekt teilzunehmen:

Was dann passiert: Egal in welcher Form Ihre Idee uns erreicht, sie wird auf dieser Webseite vorgestellt und wird im besten Fall von anderen Bürgerinnen und Bürgern um weitere Aspekte bereichert.

Die politischen Akteure haben jederzeit Zugriff auf Ihre Ideen und können bei den laufenden Arbeiten für das Mobilitätskonzept darauf verweisen, darauf aufbauen und Sie können bei den stattfindenden Anhörungen und Veranstaltungen ebenfalls mit diesem Instrument arbeiten und Ihre Idee vorstellen und nachhaltig veröffentlichen.

Die Rubrik „Aktuell“ stellt Ideen vor, bereitet sie neutral und unvoreingenommen auf. Sie können den aktuellen Artikeln folgen und bleiben damit immer auf dem Laufenden:

Bleiben Sie am Ball

Wie es nicht geht: Bitte haben Sie Verständnis, dass wir als Betreiber der Webseite unserer Verantwortung gerecht werden müssen und nicht alle Beiträge unverarbeitet ins Netz stellen können. Wir veröffentlichen grundsätzlich alle Ideen, die sachlich formuliert sind und keine anderen Akteure oder Gruppen diffamieren oder herabwürdigen. Bitte fassen Sie sich so kurz wie möglich und bleiben Sie sachlich, ehrlich und freundlich, dann bekommt Ihre Idee auch Ihren Platz auf www.buchholz-mobil.de

7 Gedanken zu „Mitmachen

  1. Grundsätzlich bin ich nicht gegen eine Umgehung der Innenstadt Buchholz. Aber wenn ich aus der Innenstadt kommend im Stau auf der Hamburger Straße von der Kreuzung Bendestorferstrasse bis zum Imbiß stehe, und die Fahrzeugkolonne dann weiter fahren kann, dann stelle ich mehrfach fest, daß dann nur 2 bis 4 Fahrzeiuge vom Abzweig Nordring weiter fahren zur B 75.
    Ich will damit zum Ausdruck bringen, dass der Ostring nicht wesentlich zur Entlastung des Verkehrs in der Innenstadt beitragen wird. Ich halte es für vordringlicher, für das Geld erstmal die Strassen und Radwege und Fußwege
    im Raum Buchholz in einen ordentlichen Zustand zu bringen. Und wenn Herr Geiger meint, weil im letzten Jahr weniger Geburten erfolgten, müssen wesentlich mehr Flächen für neue Zuzügler und Gewerbe erschlossen werden, dann ist das für den Verkehr kontraproduktiv. Und sicherlich sind damit die Flächen am Osstring gemeint., also doch nur Erschließungstrasse.

    • Es werden inzwischen 99 Einträge im System gezählt, wobei es sich nicht bei allen um Beiträge handelt. So super genau muss man es, denke ich, auch nicht nehmen. Zusammenfassende Berichte zu den einzelnen Bereichen sind schon in Vorbereitung.

  2. Eine Ortsumgehung macht Sinn, wenn wie z.B. in Tostedt, Dibbersen u.a. eine stark befahrene Bundesstrasse den Ort teilt und stark belastet. Dies ist in Buchholz nicht der Fall. Aus den umliegenden Ortschaften ist der Verkehr nicht so stark, daß hier eine großzügige Ortsumgehung zu hohen Kosten und Landschaftsverbrauch gebaut werden muß. Ich habe mehr den Eindruck, daß der geplante Ostring eine Erschließungsstrasse werden soll. Und dann wird man bald nach der nächsten Umgehung schreien. Wenn man Buchholz zur Großstadt macht, dann muß man auch an irgendeier Stelle mit Staus rechnen müssen.

    • Hallo Herr Rohde,

      ich schließe mich Ihrer Aussage weitgehend an, jedoch: Den Stau auf der Canteleubrücke verursachen nicht nur die Buchholzer, sondern vor allem die Bürger der Samtgemeinde Jesteburg, sowie die Anwohner der Gemeinden Schierhorn, Wesel / Undeloh etc., die morgens mit dem PKW über die Lüneburger Straße nach Buchholz einpendeln und abends wieder zurück fahren. Die Folgen sind massive Rückstauungen auf der Linksabbiegespur der Canteleubrücke, die solch große Verkehrsmengen in der Hauptverkehrszeit nicht aufnehmen kann und zu einem Totalkollaps des Verkehrs auf der Soltauer Straße führt, da der Verkehr in Richtung Holm Seppensen nicht mehr ungehindert abfließen kann. Hierdurch stauen sich auch die Buchholzbusse der Linien 1 und 3, sowie der KVG, die von der Bahnhofstraße kommend, nicht in die Lüneburger Straße einfädeln können. Infolge dessen reicht der Rückstau des Autoverkehrs in nördlicher Richtung zurück bis zur Hamburger Straße.

      Eine Ortsumgehung würde insofern gar keinen Sinn machen, da die Anwohner der oben genannten Gemeinden Buchholz als Ziel ansteuern (Bahnhof, Ärzte, Einkaufen).

      Als nachhaltigste und gemeinwohlverträglichste Lösung kann ich mir daher nur eine Reaktivierung des Jesteburger Bahnhofes sowie die Ergänzung der Buchholzer Stadtbuskonzeptes um eine weitere Linie nach Jesteburg im 30-Minutentakt vorstellen. Hier wäre die Samtgemeine Jesteburg aufgerufen, sich an den Kosten maßgeblich zu beteiligen. Mit einem weiteren Straßenausbau in zweistelliger Millionenhöhe würden wir nicht die alten Probleme beseitigen, sondern ständig neue schaffen. Und das bei einem Benzinpreis von 1,70 Euro.

      Carsten Stein

      • Moin,

        als erster Schritt zur Verdichtung des Busverkehres nach Jesteburg,könnte die Buslinie 4408 nach Winsen(Luhe) mehr Fahrten ganz gut vertragen.
        Parallel würden mehr Fahrten auf der Buslinie 4207 gut umgesetzt werden können.
        Die Buslinie 4408 ist leider etwas unattraktiv,samstags kaum Fahrten,sonntags keine Fahrten mehr.
        Das der Bedarf auch an diesen Tagen für mehr Fahrten reichen würde,davon bin ich grundsätzlich überzeugt.
        Auf der Buslinie 4408 und 4207 sollte mindestens ein 1-Stunden-Takt,in der Zeit zwischen 4.00 Uhr – 1.00 Uhr,
        an Mo-So gelten.
        Durch diese Maßnahme wäre etwas positives vorhanden:
        -Verlass auf einer Mindestbedingung
        -Mehr Verbindungen
        -Bessere Mobilität

        Für diese Mehr-Bestellungen ist der Landkreis Harburg zuständig.
        Beim Stadtbus,die Stadt Buchholz.
        Natürlich gibt es teilweise auch gemischte Finanzierungen,wie z.b.:die Buslinie nach Elstorf…

        Die Heidebahn-Verlängerung wird aus meiner persönlichen Sicht nicht kommen.
        Denn die hießigen Politiker setzen sich nicht wirklich ein
        (würde eher unter der Rubrik:Sonntagsgerede fallen).

  3. Die Verkehrsproblematik der Stadt Buchholz basiert in erster Linie auf dem falschen Mobiliätsverhalten der Buchholzer Bürger. Die vorhandene Infrastruktur des öffentlichen Personennahverkehrs wird noch nicht hinreichend genutzt. Aus Gründen der Bequemlichkeit wird noch zu sehr aufs Auto gesetzt. Der massive Neubau von Parkplätzen in der Buchholzer Innenstadt in den vergangenen Jahren hat zudem falsche Anreize geschaffen und für eine Fortsetzung des bisherigen Mobilitätsverhaltens gesorgt. Offenbar fehlt es hier noch an einer entsprechenden Mobilitätskultur, wie sie z.B. in der Schweiz vorzufinden ist. Sowohl für Fahrten von Buchholz nach Hamburg als auch für den innerstädtischen Verkehr wird trotz eines vorhandenen ÖPNV-Angebots noch zu oft auf das Auto gesetzt. Immerhin: Das gestiegene Umweltbewußtsein und wirtschaftliche Gründe haben in den vergangenen Jahren innerhalb des HVV zu einer steten Steigerung der Fahrgastzahlen geführt. Die Nachfrage könnte hier aber noch deutlicher ausfallen. Das ÖPNV-Angebot in Buchholz ist noch ausbaufähig. In Ermangelung eines leistungsfähigen, kundenorientierten ÖPNV in Nachbarkommunen wie Jesteburg steht dort das Auto noch immer stark im Vordergrund. Dies führt leider an bedeutsamen Verkehrsknotenpunkten wie der Canteleu-Brücke in Buchholz während der Rushhour zu massiven Rückstaus, die auch den Buchholzbus behindern. Die Verkehrsproblematik von Buchholz geht demnach über die Stadtgrenzen hinaus und muss überregional betrachtet werden. Im Folgenden einige Vorschläge zur Verbesserung des Verkehrs und zur Minderung von Lärm-, Staub- und CO2-Emissionen in Buchholz:
    – Ausweitung des Großbereichs des HVV bis einschließlich Buchholz.
    – Reaktivierung der Bahnstrecke Buchholz-Jesteburg-Maschen-Harburg für den Personenverkehr. Reaktivierung des Jesteburger Bahnhofes. Durchbinden des erixx bis Harburg.
    – Anbindung der Gemeinde Ramelsloh an die erweiterte erixx-Strecke über einen eigenen Haltepunkt.
    – Schaffung eines Mobilitäts-Gesprächskreises zum Austausch mit Städten vergleichbarer Größe innnerhalb der Metropolregion Hamburg (z.B. Winsen, Ahrensburg, Pinneberg, Bad Segeberg).
    – Schaffung eines Radverkehrskonzeptes für die Stadt Buchholz.
    – In Bezug auf die Verbesserung der Fahrradinfrastruktur in der Nordheide und der Stadt Buchholz Pflegen eines fachlichen Austauschs insbesondere mit den Städten Winsen und Lüneburg. Diese haben einen deutlich höheren Radverkehrsanteil gemessen am Gesamtverkehr ihrer Städte. Es gibt dort eine leistungsfähige Radverkehrsinfrastruktur.
    – Anbindung von Jesteburg an den Buchholzer Stadtbus mit einer neuen Linie.
    – Verdoppelung der Taktrate des Buchholzbusses.
    – Ausweitung der Fahrzeiten des Buchholzbusses wochentags bis 21 Uhr, samstags bis 19 Uhr und Schaffung einer Grundversorgung sonntags.
    – Schaffung einer günstigen Kurzstreckenfahrkarte für den Buchholzbus für bis zu 3 Haltestellen.
    – Verdichtung des erixx-Fahrplanes wochentags auf einen 30-Minuten-Takt, am Wochenende auf einen Stundentakt.

    gez. Carsten Stein

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