KFZ

Viele Buchholzerinnen und Buchholzer nehmen die Verkehrsbelastung der Straßen als problematisch wahr. Hierüber wird seit langem diskutiert. Welche Problempunkte und Belastungsschwerpunkte sehen Sie hier, welche kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Maßnahmen könnten diese beseitigen?

Teilen Sie Ihre Wahrnehmungen und Ihre Meinung mit, zu z.B.

  • zeitlichen und räumlichen Belastungsschwerpunkten;
  • gegebenenfalls unzulänglichen Ampelschaltungen und Abbiegeregelungen;
  • Optimierungsmöglichkeiten im bestehenden Straßennetz;
  • Änderungs-, Erweiterungs- oder Ausbaumaßnahmen zum bestehenden Straßennetz;
  • Problemen im Übergang zum ÖPNV;
  • der Parkplatzsituation;
  • dem Lkw-Verkehr;
  • sonstige Kritik, Anregungen und Ideen.

 

Zusammenfassungen:

61 Gedanken zu „KFZ

  1. Bis vor kurzem war ich selbst Befürworter des Ostrings.
    Sobald man sich aber mit der Materie beschäftigt hat kommt man von der Idee ab dass der Ostring Buchholz wirklich entlasten kann.
    Kritische Stimmen prognostizieren sogar noch größere Probleme in der Innenstadt durch den Ostring, was ich nicht mal abwegig finde.

    Alleine die Tatsache, dass der Ostring schon um 1970 geplant wurde zeigt doch, dass er keine Lösung für die Verkehrsprobleme in Buchholz sein kann.
    Es ist doch unmöglich zu glauben, dass vor einem halben Jahrhundert die Lösungen von heute gefunden worden sein sollen, ohne zu wissen wie sich Buchholz verändert hat.

    Man will hier auf Teufel komm raus Fördergelder abkassieren um das Projekt zu realisieren ohne Lösungen für die tatsächlichen Probleme umzusetzen.

    Die Verkehrsprobleme liegen eindeutig an den Nadelöhren der Innenstadt.

    Zuerst wäre es natürlich von Vorteil die Pendler aus dem Süden an Buchholz vorbei zu leiten, dazu ist der Ostring jedoch überdimensioniert.

    Vorstellbar wäre es doch die Pendler aus Süden komplett östlich an Buchholz vorbei zu leiten und zwischen Klecken und Waldesruh (oder eben Jesteburger Str.) auf die Autobahn zu leiten. Vorhandene Straßen (u.U. Bendestorferstr) könnten dazu ausgebaut und um wenige km erweitert werden, ohne dabei an Wohngebieten entlang zu führen.
    (Tatsächlich ist die Bendestorferstr. oft gestaut, aber eben nur nach Buchholz hinein und wegen der katastrophalen Ampelschaltung.)

    Dazu weitere Überquerungsmöglichkeiten Mühlentunnelausbau, Am Langen Saal Gabelung um die Brücke zu entlasten.

    Weitere Möglichkeiten den Verkehr westlich an Bucholz vorbeizuleiten.

    Und eine Ampelschaltung die nicht komplett darauf beruht absichtlich den Verkehr lahmzulegen um den Ostring durchzuboxen.

    Diverse Verbesserungen der Innenstadt.

    Grüne 30er Welle komplett durch Buchholz von Nord nach Süd.

    Ein Großteil der PKW (zwischen Friedrichstr. und Büensener Weg) fährt sowieso viel zu schnell, dass man als Linksabbieger in diesem Bereich kaum eine Chance hat auf die Hamburger Str. zu kommen.

    Jedenfalls muss ein ganzheitliches Konzept her, dass den Verkehr bestmöglich verteilt, statt wenigen Bewohnern ein Monstrum an Str. vor die Haustür zu setzen, welches nur wenigen Pendlern eine Vorteil bringen wird schneller nach Hamburg zu kommen. (Vornehmlich die Bewohner in den grüneren Regionen südlich von Buchholz.)

    Den Buchholzern selbst bringt der Ostring nur wenig.

  2. Bei einem neuen Mobilitätskonzept für Buchholz ist dringend eine Umgehung für Canteleubrücke, Kirchenstraße und Hamburger Straße erforderlich und zwar mit einer abgespeckten Version einer Ostumgehung mit Anbindungen aus der Stadt. Von einem Hamburger Verkehrsplaner hat schon vor einiger Zeit ein Entwurf dafür vorgelegen, der im Nordheide Wochenblatt veröffentlicht worden war. Vielleicht liegt der Stadtverwaltung dieses Konzept noch vor.
    Als Argument für den überdimensionierten Ostring waren stets finanzielle Gründe angeführt worden, Gelder von Land und Bund, die sonst nicht fließen würden. Bei einer kleineren Version wären diese vielleicht gar nicht nötig.
    Ein Ausbau des Mühlentunnels allein, für den noch nicht einmal die erforderlichen Grundstücke der Stadt gehören, bringt für die Innenstadt und die Hauptverkehrsstraßen fast nichts.

  3. Herr Rüdiger Schmidt schlägt einen irgendwie gearteten Ostring vor. Würde dieser Ostring von Süden her nur bis zur Bendestorfer Straße reichen, so würde er die Bendestorfer Str. noch weiter belasten. Die Stauungen reichen jetzt schon zurück bis zur Bahnbrücke. Bis zur Hamburger Str. benötigt man sogar in der Mittagszeit bis zu 4 Ampelphasen! Die Bendestorfer Straße verträgt überhaupt keinen zusätzlichen Verkehr!!! Würde dieser Ostring weiter nach Norden reichen, so müßte er die Bahnlinie queren und zum Nordring geführt werden. Dadurch würde die Wohnsiedlung An Börns Soll zerstückelt und verlärmt werden, ebenso die Märchensiedlung. Das wäre eine Gemeinheit gegenüber Mitbürgern, die uns doch gar nichts getan haben!
    Nein, erst einmal muß die Kirchenstraße/Hamburger Str. in einen dem Stand der Technik entsprechenden Zustand versetzt werden, in etwa, wie ich das im August in diesem Forum vorgeschlagen habe. Danach ist zu prüfen, wie der Verkehr läuft.

  4. Hallo alle Interessierten! Ob für oder gegen den Ostring … . Viele gute Ideen und Ansätze wurden in dieses Forum eingestellt. Da wir schon einen bedenklichen Verkehrs-Status in Buchholz erreicht haben (der auch nicht mehr zu korrigieren ist) bin ich der Meinung – als ehem. Ostring-Gegner -, dass der Kollaps nur noch vermieden werden kann, wenn diverse Maßnahmen gleichzeitig und schnellstmöglich angegangen werden – das heißt:
    + Neuer Mühlentunnel bei Beibehaltung des Alten, nur für Radfahrer/Fussgänger, damit endlich auch Rettungsfahrzeuge in dem Bereich die Bahn queren können.
    + Erschließung einer Tangente („exOstring“ oder Ostring-„light“) bzw. Ausbau über die vorhandenen Wege ab Seppensen Richtung Reindorf – im ersten Schritt. Dazu Verlängerung ab Reindorf bis Bendestorfer Strasse / Höhe Schwimmbad im zweiten Schritt. Später Prüfung, ob eine weitere Verlängerung mit Bahn-Querung Richtung Vaensen erforderlich scheint. Jedoch jeweils als ganz normale Strasse(n) mit Radweg, ohne Mega-Kreisel oder 4-spurige Rennbahnen. Viele werden sich dann überlegen, ob sie zu bestimmten Zeiten durch die Stadt fahren wollen, wenn sie nur Richtung Autobahn oder zum Gewerbegebiet (Möbel Kraft) gelangen wollen und hätten dann zwei verbesserte Varianten (s.o.) zur Verfügung. Dies gilt natürlich für Fahrer in Nord- und Südrichtung.
    + Danach Prüfung, ob an Knotenpunkten im Innenstadtbereich (technische) Verbesserungen nötig und machbar sind. Die Variante mit Einbahnstraße Bremerstraße in Kombination mit der sog. „Südtangente“ finde ich prüfenswert. Für wirklich sinnvolle Kreisel ist vermutlich zu wenig Platz. Vergessen wir’s.
    + Zusätzlich Erweiterung des Stadtbus-Konzeptes mit P+R-Flächen jeweils an den Endhaltepunkten der Linien oder auch je einmal zwischendurch an der jew. Strecke bzw. an den Stadteingängen (z.B. Vaensen), um mehr PKW-Fahrer aus den Rand-Gemeinden oder von ausserhalb zum Umsteigen zu animieren. Dazu müsste eine optisch sinnvolle Kampagne in den Medien laufen und Infos/Aufrufe an alle Haushalte ergehen und die P+R-Plätze müssten als solche deutlich zu erkennen sein (Werbung durch „übergroßes Logo“). Nötigenfalls müssen größere Busse her, um die Attraktivität zu erhöhen (zu bestimmten Zeiten sind die Busse jetzt schon zu voll – wer will denn da aufs Auto verzichten wollen).
    + Ferner Parkflächen-Management wie in größeren Städten mit Anzeige der freien Plätze im Innenstadt- UND im Aussenbereich (s.o.).
    Ja: so ungefähr ist meine Vorstellung zur Verhinderung bzw. Verminderung des Verkehrskollaps in Buchholz. Ich hoffe, daß dieses Forum mithilft, die Probleme schnellstmöglich anzugehen und danke den Initiatoren für die gute Idee, Zeit und Mühe!!! Frdl. Grüße, R. Schmidt

  5. Am 15.11.2012 in der Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Verwaltung, Ordnung und Transparenz der Stadt Buchholz, stellte ein Mitarbeiter des Planungsbüros Logos/Hamburg die verschiedenen Möglichkeiten der Verkehrssteuerung durch Verkehrsrechner und „einfache“ intelligente Ampelschaltungen dar.
    Sein Fazit war, dass Buchholz derzeit und in langfristiger Zukunft keine Verkehrsrechner benötigen wird.
    Durch Beobachtungen vor Ort anstatt teurer, aktenfüllender Gutachten und bedarfsgerechter Änderungen der Ampelschaltungen sowie ggf. Änderungen in der Verkehrsführung, sei in der Mehrzahl aller Fälle in Buchholz ein besserer Verkehrsfluss zu erreichen.
    Der finanzielle Aufwand bei einem zentralen Verkehrsrechner ginge auch schnell in den höheren sechsstelligen Bereich, während intelligente Ampelschaltungen sich im vierstelligen Bereich bewegen.
    Hier ist es also völlig richtig, erst einmal die Ergebnisse des Mobilitätskonzeptes abzuwarten und die Beobachtungen vieler Buchholzer Bürger auszuwerten.
    Dies durchzusetzen ist aber auch Aufgabe des Stadtrates der Stadt Buchholz.
    Dort sollte versucht werden, gesunden Menschenverstand über festgefahrene politisch-ideologische Parteigrundsätze zu stellen.
    Wie gut oder schlecht das den Fraktionen bei Abstimmungen gelingt, kann jeder Bürger bei Ratssitzungen und Ausschusssitzungen beobachten.

  6. In meinem Beitrag vom 8.8.2012 machte ich Vorschläge zum Linksabbiege-Verkehr auf der Hamburger Straße. Nach weiteren Beobachtungen an der Kreuzung Hamburger Straße/Bendestorfer Str. ergänze ich meinen Beitrag wie folgt: hinter dem letzten Satz des Abschnittes „Im Norden“ möge folgender Satz eingefügt werden:
    „Denkbar wäre auch, den Parkplatz hinter San Felice ausschließlich von der Bendestorfer Straße aus zugänglich zu machen. Die jetzige Einfahrt an der Hamburger Straße würde dann zu einer ausschließlichen Ausfahrt gemacht. Vorteil dieser Lösung: Umbauarbeiten an der Hamburger Straße würden in diesem Bereich nicht nötig.“

  7. Hier wollte ich eigentlich anregen, mittels intelligenter Verkehrsregelsysteme und dem Abschneiden alter Zöpfe die vorhandenen Straßen effizienter zu nutzen, anstatt immer mehr neue Straßen zu bauen, für die zukünftig kein Geld mehr für Instandhaltung zur Verfügung steht.
    Nachdem aktuelle Verkehrszählungen, Analysen etc. durchgeführt worden sind, könnte man über temporäre Einbahnstraßenregelungen nachdenken: Hamburger Str. morgens Richtung Norden 2 spurige Oneway lane, abends umgekehrt.

    Doch dann erschien die Donnerstagsausgabe der HAN (18.10.) und offenbarte einmal mehr den Geiger’schen ‚Größenwahnsinn mit Methode‘. Auch er spricht von Mitteln für ein Verkehrsregelsystem, das aber mithelfen soll, Buchholz endgültig von der beschaulichen Stadt im Grünen zum Wirtschaftszentrum zu machen….. Nur weil die Buchholzgalerie in Betrieb geht, in die zunächst auch eingesessene Buchholzer Geschäfte einziehen und anderweitige Leerstände erzeugen. Der Erfolg des Gesamtkonzeptes – d.h. ob die Innenstadt wirklich an Attraktivität gewinnt – bleibt abzuwarten. Der HAN Artikel liest sich im übrigen so, als ob die Buchholzer Verwaltung und Herr Geiger voran die aktuellen Mobilitätskonzept-Diskussionen ignorieren und stattdessen immer noch an ihrem antiquierten 80er Jahre-höher-schneller-weiter-Konzept arbeiten. Wenn dem tatsächlich so ist, dann wäre das unerträglich.

  8. Die Einhornstraße ist eine Sackgasse ohne Wendemöglichkeit am Ende. Leider fehlen die Verkehrsschilder als Hinweis. So kommt es mehrmals täglich vor, dass Kfzs in dem Glauben in die Straße fahren, dass es eine Ausfahrt gibt. Gewendet wird dann auf den Anliegerauffahrten, wenn diese nicht durch Tore etc. versperrt sind. Ansonsten muss rückwärts aus der Straße gefahren werden. Für LKWs ist dies besonders misslich.
    Zusammenfassend wäre es deshalb sehr vorteilhaft ein Sackgassenschild mit dem Hinweis „keine Wendemöglichkeit“ zu Beginn der Einhornstraße aufzustellen.

  9. Per Mail am 1.10.12 eingegangener Beitrag von Karen Schierhorn:

    Die beste Lösung, um den KfZ-Verkehr in Buchholz zu verringern, ist es, das Auto – wann immer es geht – stehen zu lassen. Ich fahre täglich zu den Berufsverkehrs-Zeiten durch die Innenstadt, und stelle immer wieder fest, dass in fast allen PkW nur ein Mensch sitzt. Das kann man ändern: Sozusagen im Sinne einer ökologischen Synergienutzung schlage ich vor, eine web-basiert „Mitfahrerseite“ einzurichten, in der sich Fahrgemeinschaften finden und bilden können; langfristig gesehen oder aber auch zu spontanen Anlässen. Das spart nicht nur CO-2-Ausstoß sondern auch noch Geld. Ich mache hier gleich den Anfang und biete eine Mitfahrgelegenheit für maximal drei Personen an. Montags bis Donnerstags von 8.30 (hin) und ca. 17 Uhr (retour) von Buchholz nach Harburg.
    Treffpunkt kann individuell vereinbart werden (Kontakt via E-Mail).

    beste Grüße
    Karen Schierhorn

  10. Hier im Forum wird oft der Wunsch nach einem „großen Kreisverkehr“ an der Kreuzung Hamburger / Bendestorfer Straße geäußert und auch ich gebe einem Kreisverkehr sehr gerne den Vorzug.
    Um sich eine ungefähre Vorstellung für die Einsatzmöglichkeit eines „sinnvollen“ Kreisverkehrs an besagtem, sensiblen Hauptknotenpunkt zu machen,
    sind die maßgebenden Einsatzkriterien unter Berücksichtigung örtlicher Randbedingungen zu prüfen und zu bewerten.
    Hierzu sind die Stärken des Kraftfahrzeug-,Rad- und Fußgängerverkehrs, des ÖPNV
    und des Schwerverkehrs ran zuziehen. Vor allem aber die Flächenverfügbarkeit , da dort nicht auf der grünen Wiese gebaut werden kann, sondern der Durchmesser durch die umliegende Bebauung und Randnutzung vorgegeben ist! Ebenso sind die Unfallstatistik, die Herstellungs-,Betriebs- und Unterhaltungskosten in einer Kosten/Nutzenanalyse zu bewerten.
    Von einem großen Kreisverkehr spricht man im planerischen bei einem Außendurchmesser von innerorts 45m – 65m. An besagter Kreuzung ist also bestenfalls von einem kleinen Kreisverkehr (Außendurchmesser 26m – 40m) zu sprechen.

    Ein kleiner Kreisverkehr ist im Stadtstraßennetz für 5000- 20.000 KFZ/24h in der Summe aller Zufahrten ist sinnvoll, wenn diese auf die Verkehrsrichtung relativ gleich verteilt sind.

    Der Radverkehr in solchen Kreisverkehren erfolgt verkehrsrechtlich, gemeinsam mit den Kraftfahrzeugen im Mischverkehr auf der Fahrbahn, wobei Radfahrstreifen, nach
    VwV-StVO, nicht auf der Kreisfahrbahn angelegt werden dürfen!
    Eine weitere Möglichkeit zum Schutz unsicherer Radfahrer wäre der Gehweg, wenn dieser dann mindestens 3,50 m breit ist. Dann könnte der Radverkehr, unter Einhaltung der Schrittgeschwindigkeit, mit Zusatzzeichen 1022-10 (Radfahrer frei) zusätzlich auf dem Gehweg zugelassen werden.
    Das könnte hier schon, bedingt durch die Bebauung, kritisch betrachtet werden.

    Für Fußgänger sind natürlich barrierefreie Überquerungsstellen vorzusehen, die min. so weit von der Kreisfahrbahn abzusetzen sind, dass Platz für einen haltenden Pkw entsteht.
    Zwischen Fußgänger-, Rad- und dem Kfz-Verkehr sind uneingeschränkte und vor allem frühzeitige Sichtbeziehungen zu gewährleisten.
    Bei hohen Aufkommen querender Fußgänger und Radfahrer und das soll ja in Buchholz angestrebt werden, sind Kreisverkehre mit höhengleichen Überquerungsstellen nicht zu empfehlen!
    Wird der Fußgänger -und Radverkehr zu groß für den Kreisverkehrstyp, wird er zum Ausschlusskriterium, wie auch zu hohe Verkehrsstärken (Überschreitung der Belastungsobergrenzen des jeweiligen Kreisverkehrstyps) und äußerst ungleich verteilte Verkehrsstärken.
    Ein Kreisverkehr ist auch kein steuerndes Netzelement im Straßenverkehr. Er ist also ungeeignet zur Zuflussdosierung und zur Steuerung „grüner Wellen“! Ich denke hierbei an die nachgeschaltete Ampel Schützenstraße.

    Mein Fazit:
    Der Kreisverkehr ist sicherlich eine verkehrssichere und umweltverträglichere Alternative vs. einer Kreuzung mit Lichtzeichenanlage, aber nur wenn nicht zu viele Kompromisse eingegangen werden müssen, er entsprechend dimensioniert und nicht zu viele Planungsgrundsätze dem Realitätswunsch geopfert werden.Ich erinnere mich noch an den Versuch eines „Sonnenschirm großen“ Kreisverkehrs am Holzweg.
    Zu viele „schlechte“ Kreisverkehre sind entstanden, weil in vielen Stadträten niemand den Mut hatte, entgegen einer nahezu ideologisch betriebenen Kreisverkehrsforderung, die wichtigste aller Planungsfragen zu stellen: „Ist ein Kreisverkehr an dieser Stelle die richtige Form eines Verkehrsknotenpunktes ?“
    Den vermutlichen Investitionskosten von >350.000 Euro für den Kreisel, stehen die Wartungskosten (3000-4500 Euro bei Mehrjahresvertrag) einer bestehenden, vielleicht nur nicht verkehrsgerecht geschalteten, Lichtzeichenanlage gegenüber.

    Meine Bitte:
    Nicht aus der Forderung heraus Wahltaktisch entscheiden, sondern nach eingehender Prüfung durch fachkompetente, auf diesem Gebiet renommierte Verkehrsplanungsbüros.

  11. Herr Kühl forderte am 11.9.12 einen großen Innenstadt-Kreisel, also einen Einbahnstraßenring um die Innenstadt von Buchholz herum. So etwas hatten wir ja schon einmal in Harburg. Das hat sich nicht bewährt und wurde zu normalem Verkehr zurückgeführt. Ein solcher Einbahnkreisel hätte zur Folge, daß der gesamte Durchgangsverkehr auf der jetzigen Nordsüdachse künftig um die Stadt herum geführt würde. Der Verkehr von Dibbersen, welcher nach Holm-Seppensen will, würde durch die Neue Str. und Lindenstr. gelenkt und diese nicht sehr leistungsfähigen Straßen mit belasten. Das wäre m.E. doch keine gute Lösung.

  12. Herr Krause forderte am 3.9.12 die Einrichtung von Kreisverkehren im Innenstadtbereich. Hierfür müßten mehrere Häuser abgerissen werden, weil ein Kreisverkehr immer nur dann leistungsfähig ist, wenn er groß genug ist. Die vorhandenen Straßenkreuzungen sind aber von Bebauung umgeben. Ampeln haben den Vorteil, daß sie den Verkehr je nach dem auf die Kreuzung zurollenden Verkehr regeln können. Würden unsere Ampeln entsprechend dem Stand der Technik ausgerüstet, könnten die Stauungen vermindert werden. Das aber wollten Politik und Verwaltung bisher ja gar nicht. Man wollte den Ostring mittels des Unmutes der Bürger erzwingen.

  13. Als PDF-Scan eingegangener Beitrag von Karl-Heinz Kühl:

    Arbeitsgemeinschaft Verkehr
    In den Jahren 1999 bis 2001 hat eine Gruppe aus interessierten Bürgern und den Grünen in Buchholz in einer AG Konzepte für die zukünftige Verkehrsentwicklung in Buchholz erarbeitet und publik gemacht. Hierzu gehörten die Problemstellungen:
    – Fahrradfahren in Buchholz
    – Anbindung an den ÖPNV
    – Fussgänger-Sicherheit
    – Busanbindung der Buchholzer Ortschaften Sprötze, Trelde, Reindorf, etc.
    – Buchholzkarte für alle Bürger der Stadt
    – sowie die Verkehrsberuhigung in der Buchholzer Innenstadt (Innenstadtkreisel).

    Außerdem wurden die Anlieger der vom Straßenausbau betroffenen Wohn-Straßen unterstützt. Durch die Aktivitäten der AG konnten der Bürgermeister, der Rat und die Verwaltung dazu bewegt werden, die Bürger an der Gestaltung der Straßen zu beteiligen. In einem „AK Sandwege“ wurden je Straße 2 bis 4 Anlieger an den Planungen beteiligt. Das führte zu einem minimalen Ausbau, der die Kosten mehr als halbierte.

    Die Arbeitsgemeinschaft Verkehr sollte wieder aktiviert werden.

    Noch nicht in Angriff genommene Konzepte sollen aktiviert und neue Probleme diskutiert werden, z.B.: Gemeinschaftsstrasse (Shared Space: geteilter Raum) wie in Hamburg (Lange Reihe) angedacht für die neuen, verkehrsberuhigt ausgebauten Straßen. Hier gehört die Straße allen (vom Kleinkind bis zum Autofahrer) mit derselben Berechtigung. (Z.B. Alle nach dem neuen Konzept ausgebauten Straßen) Stärkung der Einzelhändler in der Innenstadt durch verbesserte Verkehrsberuhigung (auch Gemeinschafts-Strasse), City-nahe Parkplätze mit Einkaufswagen für alle Einkäufe und andere Themen.

    Anschließend beschreibe ich den Vorschlag:

    Konzept zur Verkehrsberuhigung in der Buchholzer Innenstadt (Innenstadtkreisel)
    Da mir das Konzept und auch die Prüfungsarbeit einer Studentin der Straßenplanung nicht mehr vorliegen, stelle ich Ihnen das Konzept freihändig vor.
    Die Idee, die hinter diesem Konzept steht, geht davon aus, dass der Verkehr im Einbahnring gegen den Uhrzeigersinn um die Innenstadt verläuft. Mit Vorfahrt für alle im Ring befindlichen Fahrzeuge einschl. Fahrräder sowie Fußgänger. An der Einmündung der Soltauer Straße in die Kirchenstraße und der Zufahrt zum neuen Einkaufs-Center sowie der Zufahrt zu Famila werden soweit möglich großzügige Kreisverkehre erstellt. Der Verkehr um die Innenstadt hat somit Vorfahrt mit Ausnahme am Kreisverkehr zum Kabenhof, Famila und Buchholz-Galerie.
    Die Zufahrten in die innerhalb des Ringes liegenden Straßen und Parkplätze sind jederzeit ohne Gegenverkehr erreichbar und auf der derzeitigen Straßenseite entgegen dem Uhrzeiger entstehen neue citynahe Parkplätze (hier und auf den weiteren Parkplätzen können Einkaufswagen-Stationen installiert werden so daß die Einkäufe ohne „Schlepperei“ möglich sind).
    Um die Zufahrt von der Canteleu-Brücke zur Gallerie und Famila zu erleichtern wird auf der Lindenstraße bis zum Kreisel am Kabenhof ein Gegenverkehr ermöglicht. Dadurch brauchen auch für die Busse keine neuen Zufahrten geschaffen werden.
    Ich denke, dass mit dieser Lösung eine beträchtliche Verbesserung der Verkehrslage ermöglicht wird. Insbesondere auch für die Anwohner wird die Lärm-und Abgas-Belastung so gut wie halbiert. Geprüft werden sollte, ob es sinnvoll ist, im gesamten Ring Tempo 30 vorzugeben.

    Auch die Buchholzkarte für alle Bürger der Stadt sollte erneut diskutiert werden.
    Mit dieserKarte für einen minimale Betrag könnten alle Buchholz ohne weitere Karte Bus fahren, vergünstigt ins Schwimmbad gelangen, Vergünstigungen in der Empore und anderen Events erhalten es könnte eine preiswerte Unfall-und ggf. Haftpflichtversicherung eingeschlossen werden sowie weiter Vergünstigungen einbezogen werde.
    Dadurch wird sicher erreicht, dass die Bürger für die eine Jahreskarte oder 2 Einzelfahrten für je 1,85 zu teuer sind, öfter das Auto zuhause lassen und den Bus nutzen. Wenn damit auch noch ein Bringservice der Einzelhandelsgeschäfte verbunden ist, wird die Attraktivität sicher weiter steigen.

    Ich bin gern bereit an weiteren Diskussionen und Gesprächen teilzunehmen und verbleibe
    mit freundlichen Grüßen
    Karl-Heinz Kühl

  14. Seit meiner Geburt vor 50 Jahren lebe ich in Buchholz i.d. Nordheide und muss im Vorab sagen, dass ich über die städtebaulichen Entwicklungen seit 1986 sehr enttäuscht bin. Vieles hätte sicherlich sinniger und bürgerfreundlicher umgesetzt werden können.
    Die neu errichteten Gebäude und Parkhäuser sind viel zu hoch und klobig für die relativ kleine Innenstadtfläche und ich Frage mich, ob es nicht Kalkül der Ostringbefürworter war, die Straßenbreiten der Kirchenstraße (ca. 2000) und der Neuen Straße (2003) um 2,50m oder 3,00m zu verengen. Zu den Verkehrsflussproblemen habe ich einige Vorschläge: a) Großer Kreisel an der Kreuzung Hamburger/Bendestorfer Straße b) Kreisel an der Bremer Straße/Neuen Straße
    c) ebenso ein Kreisel an der Steinbecker-/Schützen- und Parkstraße, oder zumindest die Ampel bei weniger Verkehrsfluss abschalten. Dann läuft der Verkehr dort erfahrungsgemäss flüssiger ! Es ist bestimmt auch möglich, beim Kreiselverkehr unterirdische Fussgängertunnel zu bauen, so wie etwa in Harburg.
    Eine Alternative zum Mühlentunnel wäre eventuell eine Trassenführung von der Bremer Straße entlang Richtung Bahndamm (ehemaliges Klärwerk), an der Bremer Reihe vorbei, dann parallel zum Bahndamm bis zum ehemaligen Standort des Wasserturms, um von dort die Bahn mittels eines Tunnels zu unterführen. Der Tunnelausgang erfolgt dann auf dem jetzt noch brach liegenden Rütgersgelände (das mit Sicherheit einst baulich erschlossen wird) Generell bin ich vom Vorteil des Kreiselverkehrs überzeugt (was auch im Ausland wie z.B. Frankreich immer wieder zu beobachten und erfahren ist)
    Auf dem Seppenser und Steinbecker Mühlenweg sollten Parkbuchten ausgebaut werden. (Radfahrer können dort durchaus auf einem Kombi- Fuss/Radweg fahren. Platz wäre genug ! ) Wenn der Fussballverein Buchholz 08 ein wichtiges Heimspiel hat, dann ist die Parksituation am Seppenser Mühlenweg besonders für Durchfahrer katastrophal. Ein Wunder, dass dort bisher noch nichts Ernstes passiert ist ! Es wäre eine Überlegung wert, wo all die Autos der Fussballfans bei solch einem Spiel besser zu parken wären ? Natürlich ist mir klar, dass u.g. Vorschläge bei der Umsetzung auch viel Geld verschlingen. Dies ist allerdings eine Angelegenheit für die zuständigen Instanzen, aus der ich mich wegen meiner Unkenntnis in Finanzierungsfragen heraushalten möchte. Zum Dauerbrenner Ostring möchte ich noch hinzufügen, dass ich mir vorstellen kann, auch mit der bereits vorgeschlagenen „light – Version“ eine innerstädtische Verkehrsentlastung erzielen zu können. Das hier Vorgeschlagene sind meine Ideen und Visionen. Ich möchte mich aus jeder politischen Diskussion heraushalten. Diese neigen leider oft dazu, sachlich zu entgleisen und ich gehe davon aus, dass die Forumsgründer hier kein politisches Schlachtfeld etablieren wollen…

    Mit frdl. Gruß an alle Teilnehmer

  15. Vorweg ein grundsätzliches Lob für die Initiatoren dieser Seite!

    Zum Thema Ostring/Mobilitätskonzept
    Wieso werden vor solch grundlegenden Entscheidungen wie zum Ostring/ zum Mobilitätskonzept nicht als allererstes belastbare und nachvollziehbare aktuelle(!) Zahlen über Verkehrsteilnehmer und Verkehrsströme (Fußgänger, Rad, ÖPNV, KFZ) erhoben und veröffentlicht ?
    Das wäre meiner Meinung nach eine grundlegende Voraussetzung für jegliche Diskussionen und Planungen mit solch weitreichenden Folgen und würde zur Versachlichung der Debatte beitragen. Ich wünsche mir sehr, dass eine solche Erhebung vor weiteren grundsätzlichen Entscheidungen (Stichwort Bürgerbegehren, Mobilitätskonzept) vorliegt!

    KFZ-Verkehrsstau Cantelieubrücke
    Im Feierabendverkehr kommt es oft zum Rückstau bis in die Kirchenstraße, weil die Linksabbieger Richtung Lüneburgerstraße eine zu kurze Grünphase haben und dadurch die Geradeausspur blockieren. Dabei ist aus der Gegenrichtung Soltauer Str. das Verkehrsaufkommen zu dieser Zeit gering, deren Grünphase könnte deutlich verkürzt werden.

    Verkehrsfluß Soltauer Straße – Hamburger Straße
    Eigentlich dürfte es in Zeiten der Computertechnologie ohne großen Aufwand möglich sein, die Ampelschaltungen auf diesem Straßenzug den morgens und nachmittags unterschiedlichen Verkehrsströmen anzupassen. Gleiches gilt sicher auch für die Querachse Bremerstraße – Schützenstraße – Bendestorfer Straße.

    Mit freundlichen Grüßen
    Herbert Maliers

  16. Zum Thema Umgehungsstrasse Buchholz,
    die Umgehungsstrassen für Tostedt, Dibbersen a.a.machen Sinn, weil hier eine Bundesstrasse die Orte teilt. Dieses ist in Buchholz nicht der Fall. Wenn ich von Ho-Se in die umliegenden Orte will, gibt es keine Schwierigkeiten. Der Verkehr in Buchholz ist also hausgemacht und wenn, wie angekündigt, täglich in der Galerie 10000 Besucher erwartet werden(oder konnte wieder einer nicht mit Nullen umgehen) dann ist das Chaos vollständig, auch wenn der Ostring kommen sollte.
    Um Buchholz zu entlasten, also mehr Rad fahren, die Busfrequenz erhöhen. an der Berliner Strasser Fußgänger und Kreuzungsampel zusammenlegen. Und wenn man Buchholz zur Großstadt macht, dann muß man auch damit rechnen, daß sich irgendwo der Verkehr staut. Soviel Strassen könnten wir garnicht bauen.

  17. Die Verkehrsplanung und – führung ging bislang in Buchholz am Bedarf vorbei. Nur ein Beispiel: Fährt man mit dem PKW von der Canteleu Brücke Richtung Dibbersen über die Hamburger Str. , so hat man auf einer Länge von ca. 1,5 km 6 Ampeln und 3 Zebrastreifen ( Innerhalb von 500 m ), die alle den laufenden Verkehr stark um nicht zu sagen gewollt, systematisch bremsen. Wann kann man in den dritten Gang schalten ?? Vielleicht ab Bendestorfer Str. bis zur Berliner Str. deren Ampelschaltung ebenfalls nicht verkehrsgerecht geschaltet ist.
    Zweitens nennt sich Buchholz Einkaufstadt und Kulturstadt. Wo sind denn diese Centren ?? Im Ortsmittelpunkt. Wie kommen die Besucher mit dem Auto dort hin?
    Nicht über den Ostring. Der führt sie an Buchholz vorbei. Computer gesteuerte und verkehrsgerechte Ampelschaltungen und Reduzierung der Bebrastreifen machen den Fahrzeugverkehr flüssig.

  18. Herr Rainer Breckmann schlägt eine Entlastungsstraße für die Kirchenstr./Hamburger Str. vor, die beim Langen Sal beginnen soll. Vermutlich soll sie auch entlang dem Holzweg weiter gehen. Das ist eine uralte Idee, die immer wieder verworfen wurde. Zunächst einmal würde beim Landvolkhaus ein grausiges Verkehrsbauwerk entstehen müssen. Am Langen Sal befindet sich ein geschütztes Biotop, das man nicht so einfach zerstören darf. Außerdem gibt es dort eine Kleingartensiedlung, die man nicht guten Gewissens für eine Straße opfern darf. Zum Schluß kommt doch aber auch noch die Anbindung im Norden an den Nordring. Dazu müßte eine ganze Wohnsiedlung zerschnitten werden – wie beim Ostring. Wäre Herr Rainer Breckmann Bürgermeister dieser Mitbürger, würde er keinesfalls ein solches Projekt vorschlagen. Ich bitte flehentlich darum, sich doch einmal etwas näher mit meinen Vorschlägen zur Ertüchtigung des vorhandenen Straßennetzes Durch eine zeitgemäße Verkehrsführung und durch Anlage von die Innenstadt entlastenden Parkplätzen zu befassen.

  19. In vielen der Beiträgen wird immer wieder auf die Ursachen der Staubildung im Buchholzer Straßenverkehr und hier insbesondere bei den Ein- und Ausfallstraßen Hamburger und Soltauer Straße hingewiesen. Zum einen sind dies mögliche Linksabbieger oder auch die den Verkehrsfluß nachhaltig störenden Zebrastreifen, wie z. B. 3 Fußgängerüberwege auf ca. 150 m im Bereich Kirchenstraße in Richtung Hamburger Straße.
    Was jedoch mit aller einfachsten Mitteln optimierbar ist, sind die unsäglichen Ampelschaltungen auf den Vorfahrtsstraßen Soltauer und Hamburger Straße und zwar an den Kreuzungen zu den Nebenstraßen Heidekamp/Ernststraße sowie Berliner und Friedrichstraße, wo zudem in nicht einmal 50 m Abstand 2 Ampelanlagen installiert sind.
    Außerdem ist seit der Sanierung der Kreisstraßen in und um Holm-Seppensen die Ampelschaltung auf der Canteleubrücke, vornehmlich stadtauswärts in Richtung Lüneburger Straße, verändert worden, so dass es in den Hauptverkehrszeiten -gefühlt über den ganzen Tag- immer wieder zu Rückstaus in Richtung Innenstadt und Lindenstraße kommt.

    • Moin,

      Zebrastreifen sind wohl besser als Ampeln,da die Wartezeit für den PKW-Verkehr geringer ist,als beim warten an einer Ampel(Fußgänger ist rüber aber trotzdem muss gehalten werden,weil das ,,Rotlicht“ an ist…
      Daher mehr Fußgängerüberwege,um die Flexibilität der Fußgänger und dem PKW-Verkehr dienlich sein zu können.

  20. Für die Rechtsabbieger vom Steinbecker Mühlenweg in die Bremer Straße und für die Linksabbieger von der Bremer Straße in den Steinbecker Mühlenweg würde ich mir den grünen Pfeil wünschen. Dann wäre der Stau bei der Ampelphase nicht so lang. Und müssen diese Ampeln dort immer eingeschaltet sein? Sonntags und nicht gerade zu Stoßzeiten wartet man ohne Ende, und es wird nur Kraftstoff verbraucht.

    • Ich wünsche mir den grünen Pfeil für Fußgänger für diesen Bereich.
      Das heißt:
      Bei keinem Auto rüber.
      Letztendlich müssen die STVZO von den Kraftfahrern befolgt werden,
      denn Fußgänger können ja wohl gegen eine Geldbuße überschreiten-
      irrsinn?
      Wahnsinn,das Fußgänger die STVZO beachten müssen,aber es bringt Haufenweise Nachteile mit sich.
      So darf ich als Fußgänger mit 6 Km/h die Straße wohl in Fahrtrichtung nutzen?
      Wohl ja.

      –>Der grüne Pfeil würde für den PKW-Verkehr in diesem Bereich erhebliche Nachteile für den Fußgänger-Bereich bedeuten,denn ich müsste bei Rot trotzdem gefasst sein,dass ein PKW abbiegt.
      Obwohl ich Rot-Grün habe als Fußgänger!

      Das interesannte ist dort:
      ,,(3) Fußgänger haben Fahrbahnen unter Beachtung des Fahrzeugverkehrs zügig auf dem kürzesten Weg quer zur Fahrtrichtung zu überschreiten, und zwar, wenn die Verkehrslage es erfordert, nur an Kreuzungen oder Einmündungen, an Lichtzeichenanlagen innerhalb von Markierungen oder auf Fußgängerüberwegen (Zeichen 293). Wird die Fahrbahn an Kreuzungen oder Einmündungen überschritten, so sind dort angebrachte Fußgängerüberwege oder Markierungen an Lichtzeichenanlagen stets zu benutzen“, aus Paragraph 25 der STVZO,nichts steht darüber,dass ich nicht bei Rot über die Straße gehen darf!
      Logisch.
      Darum Rot-Grün.

      • Mit dem Rot meinte ich,dass man,wenn die Ampel vorher Grün zeigte und man ist auf der Kreuzung,dann kann man noch weiter gehen,obwohl die Ampel Rot ist.

  21. Die Diskussion um den Ostring wird seit Jahrzehnten geprägt vom Begriff „Durchgangsverkehr“. Eine Verkehrszählung aus dem Jahre 1997 hat einen Anteil von 4-5% am gesamten Kfz-Aufkommen ergeben. Mögen sich seit dem die absoluten Zahlen geändert haben (und keineswegs nur nach oben!), gibt es doch keinen Grund zu der Annahme, dass dieser Anteil wesentlich gewachsen sein sollte, auch wenn mancher von der Stadt bezahlte Gutachter das in „Modellrechnungen“ gern anders darstellt. Wo sollte ein nennenswerter Durchgangsverkehr auch herkommen? Aus der „Großstadt“ Holm-Seppensen vielleicht? Oder Dierckshausen?
    5% bedeutet, dass von 20 Fahrzeugen vor der roten Ampel ganze19 KEIN Durchgangsverkehr sind, obwohl jeder dieser 19 Fahrer Stein und Bein schwören wird, alle anderen seien Durchgangsverkehr und gehören auf einen Ostring statt gerade ihm im Wege rumzustehen. Die Mär vom Durchgangsverkehr ist ein gern geglaubtes Märchen, wahrer wird sie aber auch durch ständiges Wiederholen nicht. Insofern halte ich es für viel sinnvoller, so viel wie möglich Ziel- und Quellverkehr zu vermeiden und den unvermeidlichen Rest so gut es geht zu verflüssigen. Weitere Auseinandersetzung mit „Durchgangsverkehr“ ist reine Zeit- und Ressourcenverschwendung und das wissen auch die Ostringbefürworter.

  22. Liebe Initiatoren dieser Website,

    als Ortsbürgermeister von Holm-Seppensen möchte ich Ihnen sagen: „Schaut dem Volk aufs Maul!“. Die Buchholzer möchten nicht diesen Ostring, der völlig überdiensoniert ist, aber sie wünschen sich eine weitere Nord-Süd-Querung. Das ist unerläßlich. Ich persönlich bevorzuge die Langen-Saal-Lösung, weil sie kostengünstig ist und m.E. relativ zügig umzusetzen ist.
    Mit freundlichen Grüßen
    Rainer Breckmann

    • Sehr geehrter Herr Breckmann,

      als Buchholzer Bürger, ist es schwer zu verstehen, warum
      gerade die Poliker südlich der Bahn nur den Ostring als
      Heilsbringer ansehen.
      Es gibt eine Bahnbrücke in Sprötze, dann nur Feldwege
      nach Seppensen. Warum hier kein Ausbau nach Seppensen?
      Stört es die Ruhe der Seppenser?
      Warum kein Ausbau des Mühlenbachtunnels?
      Es sind, die Autofahrer aus Seppensen / Holm Seppensen
      / SüdBucholzer, die die Canteleubrücke nutzen. Warum
      sollen nur die Bürger der Soltauer/ Kirch und Hamburger Str
      dem Verkehr ausgesetzt sein? Warum nicht die Anlieger
      der Mühlenwege ?

      Es scheint nur nach dem Motto zu gehen
      „Ich will ruhig wohnen und bequem Auto fahren, aber den
      Lärm, Gestank und Verkehr sollen die anderen tragen.

      MfgRicky

      • Eine Frage:
        Seppensen liegt doch gleich neben Holm-Seppensen.
        Meintest du eine direkte Straßenanbindung:
        Sprötze-Seppensen?
        Dazwischen liegt wohl Naturschutzgebiet(oder meintest du die Führung über Suerhop?)
        Der Weg wird kaum genutzt,der Bedarf für die wenigen Fahrer,rentiert sich nicht.

        • Ich denke an eine Möglichkeit Verkehr nach Südbuchholz und Seppensen über die B75
          zu leiten. Das soll keine Autobahn werden nur eine
          einfache Strasse, die aspaltiert und zweispurige ist.

          Folgender Verlauf könnte ich mir vorstellen.
          1. Brumhagen
          2. Buchholzer Strasse
          3. Neue Brückenstrasse
          4. Bürgermeister Krügerstr
          5. Seppenser Weg
          6. Weg in den Interessentenforst
          7. Lohbergenstr verlängern zum Interressenforst
          8. Ahornweg

          Alternativ könnten die Strasse auch anders laufen
          3. Neue Brückenstrasse
          4. Hubertusweg
          5. Verbindung zum Drosselweg
          6 Drosselweg

          Nochmal, ich schlage keine Autobahn ala Ostring
          vor. Dort kann ruhig Tempo 30 gelten und für
          LKW gesperrt werden.

          Mfg Ricky

  23. Verkehrsführung auf der Hamburger Str./Kirchenstr.
    zu Bernd Wenzel am 8.08.2012 um 10:03 :

    Erst mal vielen Dank für Ihre guten Anregungen.
    Ich glaube, dass bestimmte Kreise das Chaos auf der
    Hamburger Str./Kirchenstr bewußt beibehalten wollen, um den Ostring mit aller Gewalt durchboxen zu können. Wir als Bürger müssen uns gegen diese Gruppe durchsetzen.

    Sollen durch die Ostring Befürworter den Ostring doch selbst zahlen.
    zu machen Buchholz-Galerie

  24. Ein Kreisverkehr am Nordring / Hmb Str. ist unbedingt auch kritisch zu betrachten.
    Ein Kreisel ist unter bestimmten Voraussetzungen eine gute und verkehrssichere Alternative zur herkömmlichen Ampelregelung, muss aber immer individuell geprüft werden, da ein Kreisverkehr nicht nur Vorteile hat.

    Neben einem gutem und übersichtlichen Verkehrsablauf mit ggf. geringeren Wartezeiten und weniger verkehrlichen Konfliktpunkten, wenn er groß genug ausgelegt ist!, entstehen der Stadt geringere Betriebs- und Unterhaltungskosten.

    Dem entgegen steht, dass stark belastete Kreisverkehre unfallträchtiger sind, da Lücken risikoreicher genutzt werden.
    Die Führung des Radverkehrs schwierig ist, wenn getrennte Radverkehrsanlagen erforderlich sind (Schulweg).
    Wenn keine „Zebrastreifen“ vorhanden sind, wissen selbst erwachsene Fußgänger in der Regel nicht, wie sie sich verhalten müssen. Diese Unkenntnis kann sehr gut beim Kreisverkehr im Nordring beobachtet werden.

    Werden aber Zebrastreifen oder Fußgängerquerungen angelegt, einhergehend mit einer größeren Verkehrsbelastung (Zufahrtsstraße Pendler Richtung Buchholz, bzw. Harburg/Hamburg, Schul- und Linienbusse) könnten Rückstaus im Kreisel in stark frequentierten Zeiten auftreten.
    Im Zusammenspiel mit einer nicht Gewährleistung der Sicherheitsanforderungen für Radfahrer und Fußgänger, werden in solchen Fällen üblicherweise keine Kreisverkehre eingerichtet.
    Vorteilhaft für Kreisverkehre sind Standorte, an denen wenig Fußgänger und Radfahrer auftreten, da ein Kreisverkehr vorrangig den Kraftfahrern mehr Sicherheit bietet.

    Es ist also zu prüfen, ob die Kreuzung Nordring / Hmb Str. mit einer intelligenten
    Ampelschaltung sicherer und damit besser ausgestattet wäre.

  25. Leider ist es so, dass auch der Ostring nix bringt, wenn die Leute mit Tempo 30-40 km durch Buchholz-Kern fahren. Würden die Leute zügig fahren, würde es ausgenommen der 1,5Std. Stoßzeiten morgens und Abends (die lange keine derartig geplante Landschaftszerstörung rechtfertigt) keinerlei Probleme geben. Auch frage ich mich wie oft noch über den Ostring entschieden werden soll?? ist schon vergessen worden das FDP wie auch die CDU das zum großen Thema der letzten Wahl gemacht haben. Das Ergebnis ist ja so hoffe ich, noch bekannt. Was hier passiert, ist getreu nach dem Motto „wir fragen so oft bis uns das Ergebnis gefällt“ Ich schäme mich als FDP MItglied über dieses Verhalten und hoffe, das zu diesem Thema die Niederlage eingeräumt wird und man sich endlich um Alternativen bemüht. Alles andere schadet der Politik, den Parteien, aber vor allem unserer Stadt!

    • Hallo Frank,

      Ihre Enttäuschung über das Verhalten Ihrer Partei kann ich gut verstehen. Immerhin war es Ihr Fraktionsvorsitzender, der VOR der letzten Kommunalwahl bekanntgab, die FDP werde die seinerzeit diskutierte Bürgerbefragung NICHT unterstützen, denn die anstehende „Wahl ist die Bürgerbefragung“. Als die dann schiefging war er schnell einer der Hauptverfechter des jetzt laufenden Bürgerbegehrens.
      Und der Bürgermeister sagte später wörtlich, „man könne nicht so lange abstimmen, bis einem das Ergebnis gefällt“. Ich fürchte, da hat er Recht, viel mehr als ihm lieb sein wird.

  26. Eine schnelle Erstellung des Kreisels am Nordring / Hmb Str ist zwingend notwendig. Eine Kreuzung der Straße vom Nordring Richtung Buenser Weg ist nur schwer möglich. Dieser Kreisel würde auch dazu betragen den Verkehr in den Berufsverkehrzeiten 16:00 – 18:00 der Hmb Str. zu entlasten. Richtung Innenstadt könnte dann auch der Verkehr über den Buenser Weg teilweise abfließen.

    • Ja, ein Kreisel oder eine komplette Ampelkreuzung (Hamburger Straße/Buenser Weg) ist dringend notwendig. In der jetzigen Lösung ist ein Abbiegen Richtung Stadt kaum bzw. oft nur sehr gefährlich möglich. Unfälle sind vorprogrammiert, da die aus der Stadt kommenden Linksabbieger oftmals viel zu zügig in die Kreuzung einfahren, obwohl die Ampeln Rot zeigen und sie an der Sichtlinie kurz stoppen müsste.
      Als Schulweg ist die jetzige Lösung untragbar.

      • Die Kreuzung Hamburger Straße/Buenser Weg muss dringend dem hohen Verkehrsaufkommen angepasst werden. Durch die Erweiterung der „Märchensiedlung“ wird diese Kreuzung mehr als bisher frequentiert, wenn die Anwohner z.B. ihre Einkäufe am Nordring tätigen möchten. Jede Überquerung – besonders zu Stoßzeiten – ist wie „Russisches Roulette“, weil die Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 km/h in beiden Richtungen der Hamburger Straße überwiegend ignoriert wird. So ist man heilfroh, wenn ein Fußgänger die Bedarfsampel betätigt hat und man beim Überqueren vom Buenser Weg in den Nordring „nur“ noch auf die Linksabbieger achten muss, die aus der Stadt kommend ebenfalls in den Nordring abbiegen möchten und das oft rücksichtslos und viel zu schnell machen.
        Ich meine, dass die jetzige Bedarfsampel schnellstmöglich in eine normale Ampelanlage für die gesamte Kreuzung erweitert werden sollte.
        Bis zur Umsetzung dieser Maßnahme müsste das Linksabbiegen stadtauswärts in den Nordring bei roter Bedarfsampel verboten werden.
        Der Ausbau als Kreisel erscheint mir bedenklich, weil diese Kreuzung ein Schulweg ist und die gefahrlose Überquerung für Fußgänger weiterhin durch eine Ampel geregelt werden müsste.
        Unter den aktuellen Bedingungen wären häufige Geschwindigkeitskontrollen in beiden Fahrtrichtungen auf der Hamburger Straße eine hilfreiche Maßnahme, um das Überqueren dieser Kreuzung vom Nordring bzw. vom Buenser Weg aus etwas zu entschärfen.

  27. Die Ampelschaltung an der Bremer Straße, Ecke Seppenser Mühlenweg stadtauswärts ist nicht optimal.
    Für Verkehrsteilnehmer, die geradeaus fahren zeigt die Ampel rot, während die Linksabbieger noch einige Zeit grünes Signal haben.

  28. Kopf an, Motor aus: Der private PKW – Verkehr wird durch og. Massnahmen nachhaltig und dauerhaft reduziert [die anderen Beiträge in den jeweiligen Rubriken von Ingo Wolde sind gemeint, die Redaktion]. Gleichzeitig werden Berufs- und Wirtschaftsverkehre entscheidend verbessert. Für die Stadt Buchholz sollte außerdem dringlich ein effizientes Parkleitsystem –Verhinderung des Parkplatzsuchverkehrs – installiert werden, sowie koordinierte Ampelbedarfsschaltungen an wichtigen Kreuzungspunkten / Fußgängerüberwege, um einen möglichst energieschonenden Verkehrsfluß sicherzustellen. Ein großes Verkehrshindernis sind in bestimmten Innenstadtstraßen, Linksabbieger. In den USA ist in den Innenstädten fast überall ein Linksabbiegen nicht gestattet. Man muß um den Häuser – Block herumfahren, wenn man ein bestimmtes Ziel auf der anderen Straßenseite ansteuern möchte. Wo immer möglich, sollte das auch hier in Buchholz auf Realisierungsmöglichkeiten (u.U. Erlaubnis von Wendemöglichkeiten, Umfahrungsmöglichkeiten anzeigen) geprüft werden. Carsharing ist auch für Buchholz eine Möglichkeit, die Attraktivität des Autos zum Warentransport (Auto als Transportbehälter) zu nutzen, andererseits sich des ÖPNV zur Anreise zu bedienen.

  29. Mir ist aufgefallen, dass man morgens an der Ampelanlage Hamburger Straße / Berliner Straße oft vor der roten Ampel steht wenn man Richtung Dibbersen fährt, ohne dass Verkehr aus der Berliner Straße kommt. Dem Verkehr auf der Hamburger Straße sollte mehr grün gegeben werden, da der Rückstau zeitweise sehr hoch sein kann.

  30. Ich halte den Bau des Ostringes für notwendig um die Innestadt zu entlasten und den Kfz-Verkehr für die Pendler erträglicher zu machen.
    Viele Massnahmen der örtlichen Verkehrsregelung fördern die Stimmung zu JA FÜR DEN OSTRING. So stellen die Bushaltestellen ohne Bus-Ausweichen direkt an verkehrsreichen Kreuzungen oder an den Landstrassen nicht nur ein Hinderniss sondern auch eine Gefährdung des Strassenverkehrs dar. Für ein privates Kfz wäre dort jegliches halten strickt verboten, aber die Buchholzer Stadtplaner halten diese „Verkehrsführung“ für eine erzieherische Massnahme.
    Ich plädiere daher für MOBILITÄT FÜR PENDLER UND STADTBESUCHER DURCH DEN BAU DES OSTRINGES.

    • Moin,

      ich bin leider einer anderen Meinung,was den Ostring anbelangt.
      Wir Buchholzer brauchen den Ostring nicht,da der meiste Verkehr die Innenstadt/Wohngebiete als Ziel oder Start hat.
      Laut dem Ostring-Gutachten(Verkehrsprognose) ist der durchgehende Verkehr schon gesunken.
      Ein Vorschlag wäre hier:
      Die Bewohner aus Holm-Seppensen benutzen den Weg über Sprötze-Trelder Berg-Autobahn(Rade oder Dibbersen).
      In Form der Ausschilderung kann dies gemacht realisiert werden.
      Positiv wäre dann,dass andere Straßen besser ausgelastet werden.
      Positiv wäre noch,bei keinem Bau des Ostringes,das die restlichen Autofahrer die Werbungen der Geschäfte,bzw. die Geschäfte selbst in Buchholz mitbekommen.
      Denn mancher Autofahrer sieht beim vorbei fahren an einem Geschäft,auch die dortige Werbung,vielleicht hält er eines Tages dort an.
      In anderen Städten führte eine Umgehungsstraße nicht zu einer Belebung der Innenstadt,sondern ein sterben fand statt(Winsen hat ja seine Problematik;Dibbersen bzw. die dortigen Geschäfte werden noch zu kämpfen haben…).
      Zu den Busbuchten:Jede Busbucht sollte abgeschafft werden,dafür entweder am Kantstein halten(mehr Platz für die Gehwegbenutzer)
      oder an einem ,,Buscap“(vorgezogener Kantstein).
      Denn viele Autofahrer fahren immer noch weiter,wenn der Bus blinkt.
      Manche haben es wohl verlernt an einem stehenden Bus mit 6 Km/h vorbei zu fahren und der Bereitschaft das beim ,,blinken“ der Bus reingelassen werden muss.
      Daher insgesamt:KEIN BAU DES OSTRINGES ODER EINER ANDEREN FORM EINER UMGEHUNGSSTRAẞE.

  31. Toll, dass es diese Initiative gibt! Viele Buchholzer haben bestimmt tolle alternative Ideen zum Ostring!
    Meiner Meinung nach, könnte es sehr helfen, wenn der Verkehr als Einbahnstraße 2-spurig als Ringverkehr durch Buchholz führen würde. Als Auto (und auch Radfahrer) nehme ich vor allem die Probleme ab dem späten Nachmittag wahr. Sie entstehen meiner Meinung nach vor allem an der Kreuzung Hamburger-Str./Bendestorfer-Str., Neue-Str/Schützenstr. und Canteleau-Brücke. Von dort staut es sich dann in alle Richtungen zurück.
    Wird gleichzeitig ein Kreisverkehr in der Hamburger-Bendestorfer-Straße eingerichtet, würde das sicher einiges helfen. Und wenn der Verkehr auf 2 Spuren in eine Richtung verläuft, können viele Ampeln wesentlich verkehrsfreundlicher geschaltet wedren. Außerdem sollte der Ringeverkehr auf jeden Fall eine Fahhrradspur (in beide Richtungen!) enthalten, so dass man als Fahrradfahrer schnell und vor allem ungefährdet durch Buchholz fahren kann.
    Zum Thema Pendler: Viele Menschen aus Buchholz fahren nach Hamburg. Dabei können aber lediglich die Nutzer der Linie 4102 von Steinbeck aus die Bahn stressfrei und ohne Zeitverlust nutzen. Aus allen anderen Richtungen fährt der Bus 5 Minuten zu spät am Bahnhof vorbei. Hätte man das beim Aufstellen der neuen HVV Schilder bedacht, hätte zu diesem Zeitpunkt die Abfahrtszeit einfach von viertel vor und viertel nach auf 10 nach und 20 vor geändert werden können. Schade!

    • Schon mal mit einem 40 to. LKW durch die „Neue Straße“ gefahren – sicherlich nicht, dass ist kein Vergnügen, aber dann Notwendig

  32. Verkehrslenkung im Süden und Südosten der Stadt
     
     Buchholz hat den Vorteil zweier tangentialer Bundestraßen, die für ein Gesamtverkehrskonzept immer genutzt werden können. Mit Beerdigung des Ostringes entgehen wir auch der Gefahr, Verkehr von diesen zwei Bundesstraßen in das Stadtgebiet herein zu holen. Buchholz hat aber auch einen großen straßenverkehrsmäßigen Nachteil: die Trenn-Linie Eisenbahn.
     
    Die Bahnübergänge sind jetzt schon stark belastet. Jedes Fahrzeug, das die Bahnlinie im Süden und Südosten nicht überquert, entlastet die Bahnquerungen und vor allem auch die Innenstadt. Deshalb muß die Verkehrsplanung für Buchholz ein Konzept entwickeln, wie man den Fahrzeuglenkern einen Verzicht auf die Mitnahme des Fahrzeuges in die Innenstadt schmackhaft machen kann.

    Wir haben zwei Problembereiche:
    1. Fahrzeuge aus südlicher Richtung (Seppenser Mühlenweg, Soltauer Str.)
    2. Fahrzeuge aus südöstlicher Richtung (Lüneburger Str.)
     
     
    1. Fahrzeuge aus südlicher Richtung
     Direkt in der Nähe des Süd-Aufzuges zur Fußgängerbrücke über die Bahn muß ein Parkplatz errichtet werden, auf dem die Parkplätze entsprechend der Innenstadt-Parkraumbewirtschaftung vergeben werden. Die Besucher der Innenstadt haben dann nur noch die akzeptablen 200 bis 300 Meter Fußweg bis zu den Geschäften.
     
    Am Seppenser Mühlenweg muß vor der Kreuzung mit dem Heidekamp auf diese Parkmöglichkeit hingewiesen werden.
     
    An der Soltauer Str. muß vor der Kreuzung mit dem Heidekamp auf diese Parkmöglichkeit hingewiesen werden.
     
     
     
    2. Fahrzeuge aus südöstlicher Richtung
     Es ist möglich, daß die Zahl der Fahrzeuge aus dieser Richtung (Jesteburg) nach Fertigstellung der Buchholz-Gallerie ansteigt. Auch den Lenkern dieser Fahrzeuge sollte das Abstellen der Autos vor der Bahn, also vor der Canteleu-Brücke, schmackhaft gemacht werden. Hierfür müssen Parkmöglichkeiten auf Parkplätzen mit der in der Innenstadt üblichen Parkraumbewirtschaftung geschaffen werden. Ich sehe folgende Möglichkeiten:
     
    Zwischen Bahnbrücke und Fisch-Pagel
     
    Hier befindet sich ein recht großer befestigter Parkplatz, der vollständig belegt ist. Ich habe den Eindruck, daß dieser Parkplatz vollkommen von Hamburg-Pendlern benutzt wird. Natürlich begrüße auch ich, daß Hamburg-Pendler die Bahn und nicht den PKW benutzen. Es handelt sich um eine recht teure Fläche direkt in der Innenstadt. Den gegenwärtigen Zustand halte ich deshalb im Hinblick auf das Gebot, teure Flächen gemeinwirtschaftlich möglichst effektiv zu nutzen, nicht für glücklich. Der gesamte Bereich ist städtebaulich unbedeutend. Deshalb rege ich an, an dieser Stelle eine zwei- bis dreigeschossige Parkpalette zu errichten. Ein genügend großer Teil der Parkplätze ist dann für Nicht-Hamburg-Pendler, also für Innenstadtbesucher zu verwenden.  Der Zugang zur Innenstadt beträgt nur die akzeptablen 200 bis 300 Meter Fußweg.
     
     
    Grünfläche zwischen Bahnbrücke und der Firma Köhnke
     
    Diese Grünfläche wird jetzt schon immer wieder zum Abstellen von Fahrzeugen verwendet. Nach meiner groben Schätzung könnte man auf dieser leicht abschüssigen Fläche rund 50 Fahrzeuge abstellen.
    Die Grünfläche hat nach meiner Einschätzung keinen Biotopcharakter, weshalb ich sie für verzichtbar halte. Die Ein- und Ausfahrt dürfte in der Bahnhofstr. infrage kommen. Die Errichtung eines Parkplatzes an dieser Stelle wäre die vermutlich einfachste und billigste Lösung. Die Besucher kämen über einen akzeptablen Fußweg von 200 bis 300 Metern in die Innenstadt.
     
    Parkplatz an der Straße Am Langen Sal
     
    Zwischen dem Bebauungsende und dem Feuchtbiotop sowie zwischen der Starße Am langen Sal und dem Funkturm befindet sich eine Grünfläche „in der natürlichen Sukzession“. Hier könnte man einen wirklich großen Parkplatz errichten.  Von diesem Parkplatz aus müßte dann eine Fußgänger- und Radfahrer-Brücke über die Bahn zur Straße Am Radeland errichtet werden. Auch von diesem Parkplatz aus könnten die Besucher auf einem akzeptablen 200 bis 300 Meter langen Fußweg die Geschäfte erreichen.
     
    Würde man hier einen Parkplatz errichten, müßte natürlich die Straße befestigt werden. Ferner würde der Ziel- und Quellverkehr nicht über das dortige jetzige Straßensystem abzuwickeln sein. Man müßte den Straßenbereich zwischen der Firma Köhnke und der Bahnbrücke einschließlich der Grünfläche zu einem Kreisverkehr in Form eines in Süd-Nordrichtung stehenden Ovals umbauen. Fahrzeuge aus der Lüneburger Str. in Richtung Bahnhof dürften den Kreisverkehr durchqueren.
     
    Wenngleich diese Lösung nicht billig würde, wäre sie die einzige Möglichkeit, eine künftige Siedlungsausdehnung der Stadt in Richtung Osten (gegen eine sich aus der demografischen Entwicklung ergebende Logik) nicht unmöglich werden zu lassen: dieser Parkplatz wäre nämlich später über eine dann zu bauende Zufahrstraße auch von den Bewohnern evtl. Siedlungen im Osten zu erreichen. Jedenfalls wäre eine Siedlungsausdehnung im Osten mit einer Zufahrt zur Innenstadt über die jetzt schon völlig überlastete Bendestorfer Str. nicht möglich.
     
     
    Ich plädiere dafür, schnellstmöglich den Parkplatz auf der Grünfläche zwischen Bahnbrücke und der Firma Köhnke zu bauen. Anschließend sollte man sich beschlußfähige Gedanken zum Parkplatz zwischen Bahnbrücke und der Firma Fisch-Pagel machen.

    • Moin,

      ich habe doch einmal eine Frage:
      Würde bei einer Attraktivitätssteigerung der Parkplätze(durch Neubau oder Modernisierung)die Attraktivität des PKW-Fahrens steigern lassen?

  33. Die sogenannte Plaza/Kabenhof-Trasse (auch Südtangente)
     
    Dieser Trassenvorschlag ist Jahrzehnte alt, er hieß früher Nicolaisen-Trasse. Es trifft zu, daß die Bremer Str. zu bestimmten Zeiten, manchmal auch nur an bestimmten Tagen, überlastet ist. Dann gibt es stadteinwärts Rückstaus bis zur Königsberger Str. Ehe man aber an die Planung einer Südtangente heran geht, sollten doch noch einmal sehr genaue Verkehrsuntersuchungen gemacht und der Bedarf für eine Entlastungs-Straße untersucht werden.
     
    Eine Südtangente würde nämlich mit Sicherheit neue Verkehrsprobleme schaffen. Diese neuen Verkehrsprobleme sehe ich in der Neue Str. und Lindenstr.
     
    Zunächst einmal müßte bei Planung der Südtangente klar gesagt werden, wie man sich den Einmündungsbereich an der Neue Str./Lindenstr. vorstellt. Sind überhaupt genügend Flächen vorhanden, um dort die Einmündung errichten zu können? An dieser Einmündung (mit Fuß- und Radwegen) müßte die Südtangente mit einem Fahrstreifen für Linksabbieger zur Neue Str. insgesamt drei Fahrstreifen bekommen! In der Lindenstr. müßte für Einbieger in die Südtangente ein Linksabbiege-Fahrstreifen geschaffen, die Lindenstr. also an dieser Stelle auf drei Fahrstreifen erweitert werden! Sind die Flächen dafür vorhanden?
    Die Lindenstr. bekommt infolge der Zufahrt zur Buchholz-Galerie ohnehin schon zusätzlichen Verkehr. Eine Südtangente würde die Lindenstr. weiter belasten. Ich sehe deshalb eine Südtangente als sehr kritisch an.
     
    Mein Vorschlag: sollte man eine Südtangente wirklich planen und bauen, dann sollte der stadteinwärtsgerichtete Fahrstreifen vor der Einmündung zur Neue Str./Lindenstr. enden, und zwar direkt auf den dortigen Parkplätzen nahe der Fußgängerbrücke über die Bahn. Die Besucher der Innenstadt hätten dann nur noch die akzeptablen 200 bis 300 Meter Fußweg bis zu den Geschäften.
     
    An der Einmündung gäbe es dann nur einen einzigen stadtauswärts gerichteten Fahrstreifen.
     
    Natürlich könnte man auch eine Südtangente mit einem einzigen stadteinwärts gerichteten Fahrstreifen bauen. Einen solchen könnte der Einmündungsbereich Neue Str./Lindenstr. gewiß gut aufnehmen. Ob das die Lindenstr. verkraften kann, wird sich nach dem Bau der Einfahrt zur Buchholz-Gallerie und somit rechtzeitig zeigen.

    Noch einmal: ich halte eine Südtangente für nur wenig verkehrsentlastent, eher dazu geeignet, an anderen Stellen schwierigere Probleme zu schaffen. Ich wäre froh, wenn man keine Südtangente bauen würde.

    • Lieber Herr Wenzel,
      Einesolche Tangente ist in keiner Sicht zielführend, denn die Menschen die dort wo die Tengente durchgehen würde sind schon vom Bahnlärm heftig geschädigt, jetzt soll ihnen auch joch KFZ Lärm zugemutet werden?

      Die Südtangente wird zu Rechtssteitereien führen.
      Die Stadt Buchholz hat gegenüber ihren Bürgern auch eine gewisse Verantwortung und Fürsorge zu tragen.

      Beste Grüße
      Uwe Schulze

  34. Verkehrsbeeinflussung auf der Steinbecker Str.
     
    Die Steinbecker Str. kann ganz offensichtlich noch zusätzlichen Verkehr aufnehmen. Deshalb ist zu prüfen, ob man Verkehr von der Hamburger Str. auf die Steinbecker Str. verlagern kann. Hierfür sehe ich eine Möglichkeit, wenn man die Attraktivität der Nutzung der Steinbecker Str. für die Fahrzeuglenker vergrößert. Dies könnte durch gut zugängliche Parkplätze geschehen.
     
    Das nach-bombenkriegsähnliche Gelände an der südlichen Schützenstr. zwischen Breite Str. und Adolfstr.  wurde bisher nur als Parkplatz benutzt. Man hoffte, für dieses Gelände einen Investor für einen Konsumtempel zu finden. Nach Fertigstellung der Buchholz-Galerie dürfte für die nächsten 10-20 Jahre der Bedarf für einen weiteren Konsumtempel gedeckt sein. Soweit das Gelände der Stadt gehört, wäre es nicht zu verantworten, es weiterhin fast nutzlos liegen zu lassen. Wohnungsbau wird sich an dieser lauten Stelle nicht anbieten. Ich greife die Bemerkung des Alt-Ratsmitgliedes Helmut Walther auf, der sich vor vielen Jahren schon vorstellen konnte, notfalls an dieser Stelle eine mehrstöckige Parkpalette errichten zu lassen.
     
    Ja, heute sage ich, daß man einem solchen Vorschlag näher treten sollte, wenn uns keine bessere Nutzung einfällt. Eine zwei- bis dreigeschossige Parkpalette, deren Untergeschoß für Ladenlokale vorbehalten bliebe, und deren Parkplätze entsprechend der jetzigen Innenstadt-Parkplatz-Bewirtschaftung vergeben würden, könnte sich an dieser Stelle anbieten. Die sicherlich nicht berückende Fassade könnte hinter  hoch wachsenden Bäumen versteckt werden.
     
    Eine solche Parkpalette würde die scheußliche Lücke in der Schützenstr. schließen und vom Norden kommende Autofahrer anregen, anstelle der Hamburger Str. die Steinbecker Str. zu benutzen.

  35. Verkehrsführung auf der Hamburger Str./Kirchenstr.
     
    Dieser Straßenzug wurde vor einigen Jahren umgebaut. Dabei wurde besonders auf eine radfahrerfreundliche Gestaltung Wert gelegt. Leider kam dabei der Ausbau zur Bewältigung des Auto-Verkehrs zu kurz. Die Folge: immer wieder lange Stauungen mit der Folge, daß die verzweifelten Bürger einen Ostring fordern. Dabei kommt es nicht darauf an, ob diese Forderungen berechtigt sind. Entscheidend ist, daß diese Forderungen erhoben werden und damit den Grundstückslobbyisten in die Hände spielen, die im Buchholzer Osten Grünland zu Bauland machen wollen und dafür eine bequeme Erschließungsstraße (den Ostring) haben möchten.
    (Erwähnt sei hierbei übrigens nebenbei, daß die Bendestorfer Straße schon jetzt überlastet ist. Wer tatsächlich im Buchholzer Osten siedeln lassen will, muß sagen, wie jene Siedler., die Bus und Fahrrad meiden, mit ihren Autos in die Innenstadt gelangen sollen.)
    Wenn also die Forderung nach einem Ostring endgültig zurückgedrängt werden soll, dann ist der kfz-geeignete Ausbau der Hamburger Str./Kirchenstr. unumgänglich.
     
    Hierzu gehören…
    Die Schaffung von Linksabbiege-Fahrstreifen für jene Fahrzeuglenker, welche die vielen und großen rückwärtigen Parkplätze hinter der Randbebauung aufsuchen wollen.
    Diese Parkplätze liegen auf beiden Seiten des Straßenzuges, vor allem aber auf der Ostseite.

    =======
    Ostseite
    =======
     
    Im Norden
    Hier sehe ich den Parkplatz hinter dem Restaurant „San Felice“. Der Platz hat eine Zufahrt in der Hamburger Str. zwischen „San Felice“ und dem Zahnärztehaus. Diese Zufahrt kann so bleiben, sollte aber nur eine Zufahrt, also keine Ausfahrt sein. Für die von Norden kommenden Fahrzeuge sollte ein Linksabbiegestreifen geschaffen werden, der wenigstens zwei PKW in Warteposition aufnehmen kann. Hierfür  müßte man wohl den Rad- und Gehweg an der Ostseite etwas dichter an die großen Bäume heran legen und die südlichste Parkbucht vor „San Felice“ etwas in Richtung Osten verschieben.
    Der Fahrradweg sollte in etwa über dem Gullideckel an der Ecke zur Parkplatz-Einfahrt  liegen.
    Die Ausfahrt dieses Parkplatzes sollte ausschließlich zur Bendestorfer Str. hin festgelegt werden.
     
    Weiter südlich
    Hier gibt es mehrere Parkplätze, die alle Zu- und Ausfahrten an der Hamburger Str. und Kirchenstr. haben. Bis auf den Parkplatz hinter dem Farben-Meyer-Haus sind diese Plätze alle miteinander vernetzt. Der kleine Farben-Meyer-Parkplatz kann aber ebenfalls mit vernetzt werden. Dazu brauchen lediglich die zwei rückwärtigen Poller beseitigt zu werden. Diese Vernetzung ermöglicht es, nur eine einzige Zufahrt für alle Plätze zu schaffen. Diese einzige Zufahrt sollte am Südende zwischen Stadtapotheke und Matratzenlager eingerichtet werden. Als Ausfahrt sollte diese Zufahrt nicht benutzt werden können. Sämtliche anderen Zu- und Ausfahrten werden zu ausschließlichen Ausfahrten sanktioniert, also die Ausfahrt bei Bütec, die Ausfahrt bei Farben-Meyer und die Ausfahrt südlich vom Zahnärztehaus.
    Für die Schaffung eines Fahrstreifens für die Linksabbieger zwischen Stadtapotheke und Matratzenlager kann recht bequem Gelände gewonnen werden, indem man Parkplätze sowie Geh- und Radweg dichter an das Wirowskihaus (Friseure, Dierbach, Stadtapotheke) heran legt. Dafür darf die dortige Waschbeton-Ebene gewiß verwendet werden.
                          
    =======                      
    Westseite
    =======

    Im Norden
    Hier sehe ich zwei nicht vernetzbare Parkbereiche nördlich der Sadtverwaltung. Der eine Parkbereich besteht schon auf der Nordseite des Rathauses. Der zweite Parkbereich vor allem in Form einer Tiefgarage ist im Bau, nämlich beim Neubau nördlich vom Rathaus.
    Für die von Süden kommenden Linksabbieger muß auch hier ein Extra-Fahrstreifen geschaffen werden. Der Platz dafür kann gewonnen werden, indem der Geh- und Radweg auf der Westseite an dieser Stelle weiter nach Westen verlegt wird.
     
    Weiter südlich
    Hier sehe ich die Einfahrt zum Parkplatz und zur Parkgarage gegenüber dem Matratzenlager. Auch hier muß ein Fahrstreifen für vom Süden kommende Linksabbieger geschaffen werden. Möglicherweise müssen auf beiden Straßenseiten dafür Geländeteile gewonnen werden. Möglicherweise muß notfalls auf Parkplätze an der Straße verzichtet werden.
     
    Prüfung, ob noch ein bis zwei Fußgänger-Überwege geschaffen werden müssen.
     
    Prüfung, ob eine „Grüne Welle“ mit Tempo 30 bis 40 km/h geschaffen werden kann und auch
    sollte.
    Für eine grüne Welle müssen alle Fußgänger-Überwege beampelt und mit den Kreuzungsampeln „vertaktet“ werden.
    Ferner muß bei dieser Prüfung geklärt werden, ob die Verkehrsströme in Süd/Nord-Richtung zeitversetzt zu jenen in Nord/Südrichtung verlaufen würden. Wenn dies der Fall sein sollte, was ich vermute, müssen für alle Fußgänger-Überwege auf der Straßenmitte Warte-Inseln eingerichtet werden. Das dafür benötigte Gelände muß bei der Ausbauplanung eingerechnet werden.
     
     
    Alle diese Maßnahmen erscheinen dem einen oder anderen als recht beträchtlich. Sie sind aber in Wahrheit nichts anderes als Bestandteile einer halbwegs umsichtigen Verkehrsplanung.

  36. Der Ostring ist aus diversen Gründen untragbar. Allen vorran die Zerstörung der Umwelt und die sinnlosigkeit der Maßnahme.

    Maßnahmen die helfen würden:
    – Entscheidene Kreuzungen müssen zum Kreisverkehr ausgebaut werden. Das dies auch bei engeren Kreuzungen möglich ist, beweist der Kreisverkehr vor dem alten Famila. Dort können Busse und LKW bei Bedarf auch geradeaus rüberfahren.
    – Buchholz sollte einen Ortsring bekommen, der die Schützenstraße, die Neue Straße, die Lindenstraße und die Kirchenstraße einschließt. Wenn dieser Ring nur in einer Richtung befahrbar gemacht wird, dürfte es wesentlich wenig Staus geben, da viele Wartezeiten durch abbiegen entfallen. In Rendsburg gibt es so ein System.
    – Durch diese beiden Maßnahmen können auch viele Verkehrsampeln eingespart werden, was wieder eine Zeit und Geldersparnis bedeutet.

    Durch die Vereinfachung der Verkehrsführung verringert sich auch die Unfallgefahr.

  37. Auch wenn, wie von Frau Wenker in der Presse mitgeteilt, niemand hier etwas von dem Ostring hören möchte, gehört nach meiner Meinung dieses Thema auch hier her.
    Der Ostring ist nötig !!!!! Es können noch so viele Mobilitätskonzeptvorschläge hier eingebracht werden – ohne Ostring wird nichts gehen (ohne Mühlentunnel auch nicht) – der Durchgangsverkehr muss raus aus der Stadt, damit Buchholz für Besucher und potentielle Kunden der Geschäftswelt attraktiv wird. Bei Öffnung der Buchholz Galerie werden die Kunden nur einmal und nicht wieder kommen, wenn sie schon ab Vaensen im Stau stehen.
    Hier wird uns kein gutes Bussystem und auch kein Toppfahrradnetz aus dem Verkehrssumpf befreien – Durchgangsverkehr blockt Einkaufsfreude

    Ich hoffe auf das Bürgerbegehren

      • Buchholz ist ein Mittelzentrum und lebt davon das auch auswärtige in die Stadt zum Einkaufen fahren – als Buchholzer fährt Mann / Frau mit dem Fahrrad in die Stadt 🙂

        und wer ist eigentlich dr. – geben Sie sich doch mal zu erkennen, dass macht das Ganze glaubwürdiger

    • Sehr geehrter Herr Behrens-Grünhage,
      Ihre Meinung spiegelt in Teilen das verkehrspolitische Denken der 60er Jahre wider. Man versprach sich über Jahrzehnte durch den Bau immer neuer Fern- und Umgehungsstraßen eine Linderung des Übels. Das Gegenteil war der Fall. Denn wer neue Straßen sät, wird immer neuen Autoverkehr ernten. Aus den Fehlern der Nachkriegszeit hat man jedoch gelernt. Mittlerweile gibt es genug intelligente Verkehrskonzepte, die zeigen, dass man mit überschaubaren finanziellen Mitteln Großartiges bewegen kann. Und man muss nicht Metropolen wie Kopenhagen bemühen, um zu erkennen, dass mit dem Fahrrad ein nennenswerter Teil des Alltagsverkehrs zurückgelegt werden kann. In dem Maße wie in Kopenhagen der motorisierte Individualverkehr abnimmt!!! werden die Verkehrsflächen anteilig dem Radverkehr zur Verfügung gestellt. Die Rechnung geht auf: Das CO2-Aufkommen sinkt, die Zahl der Verkehrstoten sinkt kontinuierlich, die Lärmimmissionen sinken und die Menschen sind insgesamt zufriedener als in Deutschland. Es gibt erste Fahrradrouten in Kopenhagen mit einer grünen Welle. In Buchholz habe ich diese Trendwende leider noch nicht beobachten können. Es gibt leider noch keine einzige Fahrradstraße in Buchholz, der einzige Fahrradstreifen der Stadt im Seppenser Mühlenweg wurde zu Gunsten des Anwohnerparkens beseitigt und hiermit eine langjährige Unsitte der Anwohner nachträglich legalisiert. Eine zeitgemäße Radverkehrspolitik sieht anders aus. Mit dem Ausbau der Fahrradabstellanlagen in Form von Metallbügeln ist es lange nicht getan.

      In unserer Kreisstadt Winsen kann man unschwer erkennen, dass es auch anders geht. Viele junge Familien schwirren dort mit dem Fahrrad und einem Anhänger umher, man fährt Bus oder geht zu Fuß. Es gibt rund ums Schloss und die Schlosswiesen eine zwar ausbaufähige, aber funktionierende Radverkehrsinfrastruktur. Hier kann sich Buchholz eine große Scheibe abschneiden.

      Lüneburg plant gerade die zweite Fahrradstation und hat nach Bremen die größte Anlage dieser Art in Norddeutschland. Mein Vorschlag: Schauen Sie sich an, wie Verkehr in anderen Mittel- und Oberzentren funktioniert und bilden Sie sich ein neues Urteil. Mit den für den Ostring anvisierten 30 Millionen Euro ließe sich Buchholz im Sinne einer nachhaltigen, menschengerechten Verkehrsabwicklung komplett umgestalten. Den Ostring zu bauen hieße die heutigen, ökologisch wie ökonomisch nicht mehr zeitgemäßen Verkehrsverhältnisse in Buchholz für weitere 30 Jahre zu zementieren.

      Carsten Stein

  38. Per E-Mail eingegangene Idee vom Sonntag, 10. Juni 2012 10:57: „Hallo Herr Eckhoff, vielen Dank, dass Sie sich weiterhin gegen den Ostring stark machen wollen. Es gäbe durch andere Verkehrsführungen durch die Innenstadt durchaus Möglichkeiten, die Staubildung vielleicht nicht zu verhindern, aber einzudämmen. Ich verstehe nichts davon, aber wenn ich sehe, wo überall Staus entstehen, denke ich, es sind nicht die Fahrzeuge, die nicht nach Buchholz wollen, die Stau machen, sondern gerade die, die nach Buchholz wollen. Z. B. Linksabbieger, die mitten auf der Straße stehen und es geht rechts nichts vorbei und vielleicht geradeaus auch nichts. Vielleicht könnte man durch Einbahnstraßen oder ähnliches das etwas beeinflussen. Ich will aber keine großartigen Pläne entwerfen, weil ich, wie gesagt, nichts davon verstehe.
    Wenn aber durch den Ostring Kinder, die jetzt zu Fuß zur Schule gehen können, mit dem Auto oder Bus zur Schule gebracht werden müssen, bekommen wir ja mehr Verkehr und eigentlich wollten wir davon ja weg. Oder? Aber vielleicht ist mehr Verkehr ja gewünscht, damit die Notwendigkeit von mehr Straßen bewiesen wird.
    Jedenfalls wünschen mein Mann und ich Ihnen viel Erfolg bei Ihren Bemühungen, den Ostring zu verhindern.
    Mit frdl. Grüßen“
    (Name der Redaktion bekannt)

      • Als redaktioneller Mitarbeiter habe ich diesen Beitrag eingestellt, der uns via E-Mail zugestellt wurde. Da ich nicht der Urheber des Beitrages bin, kann ich nur interpretierend antworten: Die Autorin hebt sehr wahrscheinlich auf den Aspekt ab, dass eine Straße nicht nur Mobilität ermöglicht, sondern auch einschränkt. Nämlich für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die die Straße bspw. zu Fuß queren müssen oder mit dem Fahrrad Umwege in Kauf nehmen müssen. Dazu kommt ein weiterer Aspekt, wenn diese Verkehrsteilnehmer dann auch noch sehr jung sind und Eltern haben, die sie zur Schule fahren können, dann entsteht KFZ-Verkehr, der ohne die Straße nicht entstanden wäre.

        • Moin,

          ich glaube da spielte auch etwas von der Psychologie eine Rolle.
          Eltern wollen ihr Kind beschützen.
          Wenn der Autoverkehr dort zunimmt,dann nimmt der Fußverkehr ab.
          Logisch.
          Aber dies ist bei jedem Straßenneubau der Fall.
          Lieber sollte man den jetzigen bestehenden Mühlentunnel erweitern
          (durch einen grösseren Querschnitt)und am Ende kann trotzdem die Straße zur Kreuzung verschwenkt werden.

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