Fuß

Fußgänger, insbesondere Kinder und ältere Menschen, sind die meist gefährdeten Verkehrsteilnehmer. Eine Stärkung des Fußverkehrs, auch um den Kraftfahrzeugverkehr zu verringern, erfordert sichere Gehwege, Fußgängerbereiche und Mischverkehrszonen. Welche Defizite und Verbesserungsmöglichkeiten sehen Sie hier in der Buchholzer Innenstadt, den Wohngebieten und den Ortsteilen?

Teilen Sie Ihre Ideen mit, z.B. in Bezug auf

  • Zustand und Ausbau der Fußwege;
  • Ampelschaltungen mit Blick auf die Bedürfnisse von Fußgängern;
  • Fußgängerzonen- und Ruhebereiche;
  • Mischverkehrszonen;
  • sonstige Kritik, Anregungen und Ideen.

Zusammenfassungen:

11 Gedanken zu „Fuß

  1. Die Ampelschaltung im Einmündungsbereich der Lüneburger Straße/Soltauer Straße ist für Fußgänger und Radfahrer nicht optimal geschaltet. Wenn man hier nicht rechtzeitig „grün“ anfordert vergeht eine gesamte Ampelphase bis Fußgänger und Radfahrer gehen bzw. fahren dürfen. Warum erhalten Fußgänger und Radfahrer nicht automatisch grün, wenn die Pkw-Ampel der Soltauer Straße auch grün zeigt.

  2. Kreuzung Hamburger Straße – Buensener Weg: Hier fehlt eine verkehrsgesteuerte Ampelschaltung oder ein Kreisverkehr. Die Kreuzung stellt zurzeit eine große Unfallquelle, vor allem für Fußgänger und Fahrradfahrer da. Wenn man z.B. aus Richtung Buensener Weg geradeaus in den Nordring fahren will, muss man unbedingt die Fußgänger und Radfahrern beachten, die nach Querung der Hamburger Straße auch ungewöhnlicher weise von links kommen können.

  3. Ich sehe in der Stadt Buchholz noch Handlungsbedarf, die Verkehrssituation für Kinder im Grundschulalter zu verbessern. Konkret möchte ich einen Vorschlag für den Bereich Wiesenschule machen. Die Schule befindet sich zwar in der kleinen Anliegerstraße „Wiesenweg“, in der Straße Heidekamp kommen jedoch die Schüler aus den umliegenden Wohngebieten alle zusammen, was zur Folge hat, dass der einseitige Fußweg von jüngeren Fahrradfahrern und Fußgängern stark frequentiert wird. Auch muss der Fußweg von den Anwohnern an Abfuhrtagen mit Mülltonnen zugestellt werden. Mit Bau des Bahnhofsparkhauses und der Brücke als Abkürzung in die Innenstadt hat der Verkehr in diesem Bereich noch zugenommen, besonders an der Ecke Heidekamp / Suerhoper Straße. An dieser Stelle würde ich mir eine Verkehrsberuhigung wünschen. Besonders erschreckend finde ich, dass der Heidekamp in der Ostringplanung als Zubringerstraße genannt wurde. Dass es sich hier um einen unmittelbaren Schulweg zu einer Grundschule handelt, scheint mir bis jetzt nicht berücksichtigt worden zu sein. Ich habe festgestellt, dass in vielen anderen Gemeinden im Landkreis viel mehr getan wird für die Schulwegsicherung. Hierzu habe ich Fotos gesammelt und Anregungen bei der Stadtverwaltung Buchholz eingereicht. Ich wünsche mir für den Heidekamp
    -eine Beschilderung, die auf Kinder und Schulweg hinweist
    -massive Verkehrsberuhigung und die damit verbundene Einrichtung von Tempo 30, und zwar auf Grund von Schulweg.
    -Zebrastreifen an allen Stichstraßen des Heidekamps wie z.B. Suerhoper Str und Heidestraße. So können die Grundschüler, welche entlang des Heidekamps unterwegs sind, diese sicherer queren.

  4. Ich sehe in der Stadt Buchholz noch Handlungsbedarf, die Verkehrssituation für Kinder im Grundschulalter zu verbessern. Konkret möchte ich einen Vorschlag für den Bereich Wiesenschule machen. Die Schule befindet sich zwar in der kleinen Anliegerstraße „Wiesenweg“, in der Straße Heidekamp kommen jedoch die Schüler aus den umliegenden Wohngebieten alle zusammen, was zur Folge hat, dass der einseitige Fußweg von jüngeren Fahrradfahrern und Fußgängern stark frequentiert wird. Auch muss der Fußweg von den Anwohnern an Abfuhrtagen mit Mülltonnen zugestellt werden. Mit Bau des Bahnhofsparkhauses und der Brücke als Abkürzung in die Innenstadt hat der Verkehr in diesem Bereich noch zugenommen, besonders an der Ecke Heidekamp / Suerhoper Straße. An dieser Stelle würde ich mir eine Verkehrsberuhigung wünschen. Besonders erschreckend finde ich, dass der Heidekamp in der Ostringplanung als Zubringerstraße genannt wurde. Dass es sich hier um einen unmittelbaren Schulweg zu einer Grundschule handelt, scheint mir bis jetzt nicht berücksichtigt worden zu sein. Ich habe festgestellt, dass in vielen anderen Gemeinden im Landkreis viel mehr getan wird für die Schulwegsicherung. Hierzu habe ich Fotos gesammelt und Anregungen bei der Stadtverwaltung Buchholz eingereicht. Ich wünsche mir für den Heidekamp
    -eine Beschilderung, die auf Kinder und Schulweg hinweist
    -massive Verkehrsberuhigung und die damit verbundene Einrichtung von Tempo 30, und zwar auf Grund von Schulweg.
    -Zebrastreifen an allen Stichstraßen des Heidekamps wie z.B. Suerhoper Str und Heidestraße. So können die Grundschüler, welche entlang des Heidekamps unterwegs sind, diese sicherer queren.

  5. Der gemeinsame Geh- und Radweg in Buchholz /Steinbeck am Verlauf des Nordrings, weist erhebliche Defizite auf, die Gefährdungspotential für den Fußgängerverkehr haben. Die geforderten baulichen Mindeststandards werden dort nicht erfüllt.
    In der Novelle der StVO 1997 wurde den Straßenverkehrsbehörden ausdrücklich verboten, beliebige mehr oder minder befestigte Wege mit blauen Schildern, hier Zeichen 240, auszuweisen.
    Die Anordnung dieses Zeichens ist nur in Betracht zu ziehen, wenn dies unter Berücksichtigung der Belange und der Sicherheit der Fußgänger vertretbar ist . An die Beschaffenheit der Verkehrsfläche sind also besondere Anforderungen geknüpft. Besonderes Augenmerk ist hier auf die vorgeschriebene Breite des Weges zu legen.
    Dieser muss innerorts mindestens 2,50 m und außerorts mindestens 2,00 m betragen. Das ist in beiden Fällen nicht annähernd erfüllt wurden!
    Die Details dazu stehen in der allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung (VwV-StVO), die für die Straßenbaubehörden und Straßenverkehrsbehörden bindend ist. Wenn die Straßenverkehrsbehörde das missachtet, besteht die Möglichkeit, mit Rechtsmitteln gegen die Schilder vorzugehen. Möglich ist also auch die Prüfung auf Schadensersatzansprüche an die Stadt, sollte es zu einen Unfall auf besagten Weg kommen.
    Mein Vorschlag:
    Ausbau des gemeinsamen Geh- und Radweges auf die vorgeschriebene Breite.
    Prüfung aller ausgeschilderten gemeinsamen Geh-und Radwege auf Gesetzeskonformität.

  6. Abschaffung der Bettelampeln für Fussgänger.

    Leider gibt es immer noch in der Stadt die sogenannten ,,Bettelampeln“,die nur bei Aufforderungen auf Grün schalten für den Fussgängerverkehr.
    Hier ist man aber leider meist schneller,wenn das betteln missachtet wird.
    Daher ist es für den ökologischsten Verkehr,am sinnvolsten,keine Bettelampeln im Stadtbereich und den angrenzenden Ortschaften zu betreiben.
    Es sollte auch geprüft werden,ob ein Zebrastreifen,beim Krankenhaus(und dem dortigen Edeka)ausreichend ist.
    Nach meiner Meinung ,ja.

    • Tolle Begründung:
      Ich bin schneller, wenn ich mich nicht an die Verkehrsregeln halte, also weg mit den Regeln?

      Ich möchte die Bedarfsampeln lieber behalten, wenn sie als „Schlafampeln“ eingerichtet sind.
      Bei weniger häufig genutzten Übergängen steht der Stromverbrauch ansonsten in keinem vertretbarn Verhältnis zum Nutzen.
      Zebrastreifen alleine sehe ich auf Schulwegen und auf stark von Kfz frequentierten Straßen als problematisch an (Bremer Straße, Nähe Gerade Straße), weil dort einfach zu sehr geheizt wird.
      Ich möchte z.B. in Sprötze auf keinen Fall auf die Ampeln an den Einmündungen „Neue Brückenstraße“ und „Unter den Linden“ verzichten. Schulkinder und ältere Leute warten brav auf Grün.
      Natürlich ist man als Fußgänger schneller, wenn man sich nicht an die Verkehrsregeln hält (Manchmal auch schneller in der Kiste). Wollen Sie dieses Verhalten auch den Autofahrern erlauben?

      • Wenn der Autoverkehr eine Überquerung zulässt ohne die Ampel aktivieren zu müssen,so bekommen beide Seiten ein Minus auf dem ,,Zeitkonto“(keine Wartezeit).
        Letztendlich kommt es immer auf denn Verkehrsfluss an,wie es am besten ist.
        Ich achte natürlich auch auf die anderen Verkehrsteilnehmer.
        Übrigens wird dies doch auch beim sogenannten ,,grünen Pfeil“ realisiert(abbiegen erlaubt bei Rot,aber vorher an der Haltelinie stoppen und trotzdem denn anderen ggf. querenden Verkehr,der Grün hat,nicht die Vorfahrt nehmen).
        Dies klappt doch.
        Am besten wäre dann wohl,ein grüner Pfeil für Bedarfsampeln.

  7. Ideen für den Buchholzer Stadtverkehr (Fahrrad, Fußgänger, Autos, Anwohner) habe ich viele. Das Problem ist jedoch, dass mit jeder Veränderung automatisch eine Belastung an anderer Stelle einher geht und sich die Bewohner dann wieder als Interessengruppe auflehnen könnten. Was ist also durchsetzbar?

    Ich denke dabei z.B. an den Bau der Märchensiedlung, wo ich als Kind Drachen steigen lassen habe. Durch die Zunahme der Anwohner wird jetzt der Buenser Weg stärker belastet auf dem Weg zur Innenstadt, zum Bahnhof oder zum Sportzentrum/Schwimmbad. Dennoch hab ich mich, als die Bauplanungen begannen, im Stadtrat für mehr Kindergartenplätze im Hinblick auf diese Neubaugebiete eingesetzt, zu denen damals auch u. a. das Neubaugebiet Diestelweg gehörte, und mir ist nicht bekannt, dass es Proteste gegen die Bebauung durch Anwohner im weitesten Sinne gegeben hätte.

    Natürlich bringen Neubaugebiete mehr Menschen,mehr Autos und Fahrräder, die wiederum auch eine entsprechende Veränderung der Infrastruktur notwendig machen: Versiegelung von Flächen, Veränderung des Straßennetzes, Einkaufsgalerie, Sportanlagen, Schule, Kindergarten, usw. Aber das ist doch nicht nur eine Belastung, sondern auch ein Stück Fortschritt, von dem wir durchaus auch alle profitieren können, wenn wir bereit für den Blick dafür sind. Arbeitsplätze, Wahlmöglichkeiten bei der Bildung, Jugendangebote, so dass die Jugendlichen eher in Buchholz gehalten werden, medizinische Versorgungszentren vor Ort, Einrichtungen für alte Menschen, Betreuungsangebote, Zuzug junger Familien, neue Wohnmodelle für Junge und Alte, ….
    Wenn man sich Mühe gibt, fällt einem sicherlich noch viel mehr ein.
    Ich wünsche mir auch für den Bereich Stadtplanung diesen Blick und mehr Toleranz bei den Ideenspendern, damit die immer größer werdende einseitige Belastung der Buchholzer „Ur-Einwohner“, z.B. direkt an der Soltauer Straße, am Buenser Weg, an der Hamburger Straße ein Ende findet und auch sie sich an der wachsenden Stadt freuen können.

    Und – ich wünsche mir, dass in alle Richtungen gedacht werden darf, ohne dass man persönliche Verunglimpfungen befürchten muss. Fair play kann uns alle weiter bringen.

    Nun aber endlich zu meinem Vorschlag, der nicht mehr, sondern WENIGER innerstädtischen Autoverkehr bringt:
    das Sportzentrum am Holzweg weitet sich immer mehr aus. DLRG-Heim und Schwimmbad finden sich ebenfalls dort. Bisher werden sogar Schüler des Schulzentrum I am Buenser Weg/Schaftrifft per Bus vormittags zum Schwimmbad geshuttled. Nachmittags wieder privater PKW-Verkehr dorthin.
    Ein kleiner Fahrrad-/Fußgängertunnel am Ende des Schaftriffts unter der Bahn, der ja nur etwas größer als der Kriechtunnel am Tiedemannsweg in Holm-Seppensen sein müsste, würde
    – einen direkten Zugang der Schüler und des gesamten nördlichen sportlichen Buchholz ermöglichen
    – die Autos würden hoffentlich vermehrt stehen bleiben (Entlastung Buenser Weg, Schützenstr., Hamburger Str., Bendestorfer Str.)
    – eine entsprechende Wegführung links am Wald entlang, statt direkt an den Häusern führt zu einer hoffentlich erträglichen Belastung der Anwohner des Schaftriffts ausschließlich durch Fußgänger und Radfahrer

    Aber – dieser Vorschlag ist leider nicht kostenneutral.

    Viel Erfolg mit diesem Forum wünsch ich den Betreibern – und mir.
    Herzliche Grüße von Anja Grünhage

  8. Ein vom Straßenverkehr unabhängiges Fußwegenetz, ggf auch unter Inkaufnahme einer teilweisen Zusammenlegung mit Fahrradverkehren, müßte dringend, vor allem auch behindertenfreundlich realisiert werden. Das Fußgängerwegenetz müßte sternförmig in das Stadtzentrum hineingeführt werden und attraktiv mit viel Grün und Sitzbänken ausgestattet werden. Dabei wäre ein fußläufiger Einzugsbereich ausgehend von den Siedlungsschwerpunkten / Innenstadtwohngebieten von ca 10- 15 min max. 20 min anzustreben.

  9. Mein Vorschlag ist bestimmt nicht neu ,nur leider und unverständlicher weise immer noch kein Thema für die familienfreundliche Stadt Buchholz.

    „Eine Ampel oder eine Fussgängerbrücke „über die Hamburger Strasse in Höhe Verkehrsinsel.
    Es kommen auch wieder in diesem Jahr eine Menge Kinder zur Schule die alle diese Hauptstrasse überqueren müssen,genauso wie viele Bewohner der Märchensiedlung
    die auf der anderen Seite zum Kindergarten müssen oder zum Bus oder einkaufen oder,oder,oder.Diese Strasse teilt die Stadt in 2 Hälften .
    Denkt an das Leben der Kleinsten!!

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