Zusammenfassung KFZ-Verkehr (1)

(jz) – Aus dem Arbeitskreis Verkehr, der zwischen 1999 und 2001 als private Initiative getagt hat, kommt erneut die Anregung für einen Innenstadt-Kreisverkehr. Es hat seinerzeit eine Untersuchung einer Städteplanerin gegeben, welche allerdings nicht weiter verfolgt wurde [Beitrag 96]. Bernd Wenzel liefert zu dem Thema Gegenargumente.  [Beitrag 108] Er unterbreitet allerdings in diversen Beiträgen auch konstruktive Vorschläge.  [Beitrag 15]

Karl Heinz Kühl schlägt zur Verringerung der Individualverkehre ein Bündel von Maßnahmen vor (Anm.: dieses sollte unter dem Punkt Verkehrsvermeidung abgehandelt werden). Auch Uwe Rohde plädiert für Verkehrsvermeidungen. [Beitrag 81]

Rainer Krause sieht die Ursachen für den angewachsenen Verkehr in der Entwicklung der Innenstadt und schlägt Kreisverkehre an drei Hauptkreuzungen der Innenstadt vor. Eine Führung der innerstädtischen Verkehre entlang der Bahn erscheint ihm sinnvoll. [Beitrag 90]. Auch hier gibt es Gegenargumente von Bernd Wenzel. [Beitrag 107]

Herbert Maliers mahnt belastbare und aktuelle Zahlen für weitere Planungen an.
Er macht konkrete Vorschläge für die Optimierung von Verkehrsflüssen an den neuralgischen Knotenpunkten. [Beitrag 86]

Heinz Malissa sieht in der Vielzahl von Ampeln mit ungenügender Steuerung die Hauptursachen für zähen Verkehr in der Innenstadt. Er sieht eine Entlastung nicht über den Ostring. Der führt an Buchholz vorbei und ist damit für die innerstädtischen Einkaufsverkehre ungeeignet. Computer gesteuerte und verkehrsgerechte Ampelschaltungen und Reduzierung der Zebrastreifen machen nach seiner Ansicht den Fahrzeugverkehr flüssig. [Beitrag 75]

Der Ortsbürgermeister von Holm Seppensen Rainer Breckmann zeigt, dass eine überdimensionierte Schnellstraße nicht gewünscht ist, aber eine weitere Bahnquerung notwendig ist. [Beitrag 60]

Er schlägt eine Innenstadtentlastung entlang der Bahn über die Straße Am Langen Sal vor. Diese Variante wurde auch bereits früher von Teilen der Politik und im Nordheide Wochenblatt diskutiert und soll im Wesentlichen den Innenstadtbereich zwischen der Canteleubrücke und der Kreuzung Bendestorfer Straße/ Schützenstraße und Hamburger Straße entlasten. [Beitrag 72]

Dieses hält Bernd Wenzel nicht für zielführend. Auch er plädiert für die optimierte Nutzung vorhandener Straßen. [Antwort auf Beitrag 72]

Dirk Berendsen verdeutlicht, dass Buchholz keinen starken Durchgangsverkehr hat, sondern nur ein Strukturproblem. [Beitrag 62]

Eine Variante, den Verkehr über Sprötze zu führen macht „Ricky“ [Beitrag 89]. In der darauf folgenden Diskussion gibt es starke Gegenargumente.

Hans-Joachim Kriese argumentiert, dass ein Kreisverkehr am Nordring / Hamburger Straße auch kritisch zu betrachten ist. [Beitrag 56]

Es  müsse individuell geprüft werden, da ein Kreisverkehr nicht nur Vorteile hat. Er verweist auf die Führung des Radverkehrs und den Schulweg. Er schlägt eine intelligente Ampelschaltung vor.

Ein anonymer Teilnehmer „Frank“, der FDP -Mitglied ist, zeigt sich enttäuscht von seiner Partei und glaubt, dass auch der Bau einer Umgehungsstraße nicht zur Verbesserung der Verkehrssituation beitragen wird, da es nur zu Stoßzeiten Probleme gibt. Poltisch fragt er wie oft noch über den Ostring entschieden werden soll und ob schon vergessen wurde dass FDP und auch die CDU das zum großen Thema der letzten Wahl gemacht haben. [Beitrag 50]

Ralf Behrens-Grünhage plädiert vehement für den Bau des Ostringes. Er argumentiert, dass der Durchgangsverkehr aus der Stadt muss, damit Buchholz für Besucher und potentielle Kunden der Geschäftswelt attraktiv wird. [Beitrag 4]. An anderer Stelle plädiert er allerdings eher für einen Kreisel am Nordring. [Beitrag 49]. Leider anonym argumentiert „ dr“, dass der Ostring aus diversen Gründen untragbar ist. Er sieht die Zerstörung der Umwelt und die Sinnlosigkeit und zeigt Maßnahmen auf, die auch von vielen anderen vorgeschlagen werden. [Beitrag 6]