Verkehrsvermeidung Zusammenfassung (1)

(al) – Gabriele Wenker weist darauf hin, dass Berufsverkehr durch Fahrgemeinschaften (z.B. Webunterstützt) und Homeoffice-Nutzung vermindert und Verkehr zu Spitzenzeiten auch durch Ausnutzung von Gleitzeitregelungen vermieden werden kann. [ Beitrag 41 ]

Ingo Wolde merkt an, dass innerstädtischer Verkehr durch optimierte Wohnungs-, Gewerbe-, sowie Infrastrukturansiedlungspolitik vermindert werden kann. [ Beitrag 27 ]

Grit Weiland schlägt vor, Parkplätze am Stadtrand mit Shuttle-Bussen zu kombinieren [Beitrag 106]. Hierzu sollte auch versucht werden, private Supermarktbesitzer zu gewinnen, ihre Parkplätze mit einzubinden. Hans-Joachim Kriese glaubt nicht, dass letzteres funktioniert [ Beitrag 121 ].

Grit Weiland regt ausserdem an, dass die Stadt Buchholz den Buchholzer Schülern eine Busfreikarte finanziert, damit Eltern weniger Anlass haben, ihre Kinder mit dem Auto zur Schule zu fahren. [ Beitrag 105 ]

Barrierefrei Zusammenfassung (1)

(al) – K. Steinfatt bedauert, dass die Regionalbusse der KVG derzeit nicht immer Niederflurbusse sind. Obwohl genug Fahrzeuge vorhanden seien, sehe die KVG ihre Dispositionsfreiheit unzumutbar eingeschränkt. Die Verträge zwischen Landkreis und KVG Stade beinhalten diesbezüglich keine Qualitätsvorgaben. [Beitrag 80]

Christian Thal merkt an, dass der Bahnsteig in Suerhop derzeit nicht für Rollstuhlfahrer geeignet ist und erhöht werden müsste. [Beitrag 83]. Dies sei laut K. Steinfatt mit geringem Aufwand möglich, wird derzeit aber abgelehnt, da der Haltepunkt in einigen Jahren möglicherweise geschlossen werden soll. [Beitrag 80].

Christian Thal fiel ausserdem auf, dass am Bahnhof Sprötze ein Fahrstuhl fehlt. Er meint, dass hier evtl. eine lange Rampe kostengünstiger sein könnte. [Beitrag 83]. Dies sei laut K. Steinfatt mit geringem Aufwand möglich, wird derzeit aber abgelehnt, da der Haltepunkt in einigen Jahren möglicherweise geschlossen werden soll da nur das Gleis 1 (Züge in Richtung Tostedt) stufenfrei erreichbar ist. [Beitrag 79 / Korrektur siehe Beitrag 643]

ÖPNV Zusammenfassung (1)

(al) Sylvia B. meint, die nördliche Märchensiedlung sei schlecht an den ÖPNV angebunden und fordert eine leistungsfähige Busverbindung zum Bahnhof in Buchholz oder Klecken. [Beitrag 160]
Christian Thal schlägt eine neue KVG-Buslinie vom Bahnhof Buchholz über die Märchensiedlung, Vaensen bis zum Bahnhof Klecken vor. [Beitrag 164]
Christian Thal und Timo Beil schlagen alternativ eine neue Buchholz-Buslinie 4 mit verschiedenen Streckenvarianten von der Märchensiedlung über den Treffpunkt nach Sprötze vor. [Beitrag 160] , [Beitrag 187] , [Beitrag 203] , [Beitrag 209]
K. Steinfatt vom Fahrgastbeirat hat umfassende Anmerkungen zu vielen Bereichen mit Schwerpunkt Schienennahverkehr. [Beitrag 98]
Christian Thal schlägt vor, die Linie 4244 zum Nachtbus auszubauen und fordert eine bessere tarifliche Einbindung des AST in den HVV Tarif wie in Stade. [Beitrag 100]
Ein anonymer ÖPNV-Freund wünscht sich eine Bushaltestelle nahe dem Einhornweg, eine bessere Bustaktung und eine Verlegung des ZOB in unmittelbare Nähe des Bahnhofs. [Beitrag 142]

Zusammenfassung Radverkehr (1)

(sn) – Ralf Behrens-Grünhage schlägt einen gut ausgebauten Rad / Schulweg “Am Langen Sal” Richtung Bendestorfer Str. entlang der Bahn vor [Beitrag 3].

Alexander Witt vermisst einen Fahrradweg von der Kreuzung am Altenheim (Radeland/Bendestorfer Str.) bis zu La Fontana [Beitrag 8].

Ingo Wolde mahnt die Ausbaupläne für ein Radwegenetz an, die der Stadt Buchholz seit langem vorliegen  [Beitrag 25].

Ulrich Schulz beklagt, dass den Radfahrern häufig an Einmündungen und Ausfahrten die Vorfahrt genommen wird. Außerdem seien die Radwege oft nichts als umfunktionierte Fußwege, schlecht oder gar nicht geräumt im Winter und außerorts oft vernachlässigte Holperpisten. Er schlägt vor, dass der Straßendienst auch die Radwege abfahren sollte  [Beitrag 38].

Christian Thal schlägt den Ausbau der jetzigen Fußgängerverbindung vom Stadtteich zur Straßenecke Breslauer Straße/Stettiner Straße zu einem Radfahrweg vor  [Beitrag 45].

Monika Pauls merkt an, dass innerstädtische Radweg immer wieder im Nichts bzw. auf Gehwege (z.B. Neue Straße,) oder ohne jeden ersichtlichen Grund in den starken Straßenverkehr münden (Schützenstr. Richtung Schelltankstelle). Sie hält die Querung der Radler im Kreuzungsbereich Poststr. – Lindenstr durch einen Zebrastreifen für eine unglücklich Lösung [Beitrag 48].

Jens Renken möchte durch einen Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse der Bremervörder Bahn den Ortsteil Suerhop besser an die Innenstadt anbinden [Beitrag 65]. Christian Thal erweitert diesen Vorschlag durch eine radgerechte Route Bahnhof-Rütgersstraße-Breslauer Straße-beim damaligen Vereinsheim in der Breslauer Str.-Umspannwerk der Bahn-Behelfsbrücke-Alte Schotteranlage-Neubau einer Holzbrücke über die Hauptbahnstrecke-Brumhagen mit Anschluss an den Radweg nach Kakenstorf  [Beitrag 78].

Corinna Panek schlägt ein Verleihsystem von Elektrofahrrädern vor (“wedelecs” wie in Wedel ab 2,50 Euro/Std.) [Beitrag 69].

Herbert Maliers erwartet, dass Radwege schnell zum Ziel führen (keine großen Umwege), sicher und bequem sind. So könnte z.B. der Straßenzug Radeland-Buenserweg bis zum Buki zur Fahrradstraße werden. Auch er favorisiert eine breite Fahradroute aus der Südstadt zum Schwimmbad/Sportzentrum an den Kleingärten und der Bahn entlang bis zur Bendestorfer Straße/Eisenbahnbrücke. Auch kann er sich eine Bahnquerung für Fußgänger und Radfahrer in Höhe DLRG-Heim vorstellen. Bei Schnee und Eis sollten die Radwege zum Bahnhof und zu den Schulen als erstes geräumt bzw. abgestreut werden. Die Buchholzer Schotterpisten sollen an einer Seite mit einer Radspur versehen werden.
Arne Ludwig fordert auf, nach Wegen zu suchen, wie man das Fahrrad nahtlos in den ÖPNV integrieren kann  [Beitrag 88].

Wolfgang Messow schlägt radgerechte Ampelschaltungen an der Kreuzung K13/B75 vor Dibbersen und der B75 zum Nordring, zum Gewerbegebiet vor. Zumindest die Grünphasen sollten gemeinsam mit den Autofahrern geschaltet sein. Von der B75 zu Möbel-Kraft/Famila/Media-Markt sollte eine direkte Radweg -Verbindung geschaffen werden [Beitrag 117].

Zusammenfassung Fußverkehr (1)

(fm) – Hans-Joachim Kriese weist darauf hin, dass der kombinierte Fuß- und Radfahrweg am Nordring nicht der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestbreite entspricht, was zu Konflikten zwischen Fußgängern und Radfahrern führt. Er schlägt vor, den Weg auf die vorgeschriebene Breite auszubauen und ähnliche Wege zu überprüfen[Beitrag 97].

Christian Thal schlägt die Abschaffung sämtlicher Bedarfsampeln (Bettelampeln) vor, weil es viel zu lang dauert, bis diese auf Grün schalten. Da verzichten viele Fußgänger auf die Ampel und überqueren die Fahrbahn ohne[Beitrag 68].

Timo Beil möchte Strom sparen mit Fußgängerampeln, die erst dann anfangen zu leuchten, wenn ein Fußgänger es anfordert [Beitrag 84].

Christian Thal wünscht sich einen ‚grünen Pfeil‘ für Fußgängerampeln, d.h die Erlaubnis trotz Fußgänger-Rot die Fahrbahn überqueren zu dürfen, wenn offensichtlich kein Autoverkehr da ist [Beitrag 87].

Anja Grünhage stellt erstmal fest, dass jede Maßnahme Vorteile für den einen, aber Nachteile für die anderen Verkehrsteilnehmer oder Anwohner mit sich bringt. Außerdem bringt Wachstum durch Neubaugebiete zwar neue Impulse und Angebote für Buchholz, aber auch mehr Verkehr, besonders auf den Hauptverkehrsachsen.
Sie macht den Vorschlag einen Fuß- und Radfahrertunnel zwischen dem Schaftrift (Schulzentrum am Boerns Soll) und dem Holzweg (Sportzentrum) zu bauen. Damit gebe es einen direkten Zugang für die Schüler und die Innenstadt zu den Sportanlagen [Beitrag 35].

Ingo Wolde favorisiert ein sternförmiges Fuß- und Radwegenetz welches unabhängig vom Autoverkehr zur und aus der Innenstadt führt [Beitrag 26].

Yvonne Bahlmann fordert eine Ampel oder eine Fußgängerbrücke über die Hamburger Straße in Höhe der Verkehrsinsel [Beitrag 23].

Zusammenfassung KFZ-Verkehr (1)

(jz) – Aus dem Arbeitskreis Verkehr, der zwischen 1999 und 2001 als private Initiative getagt hat, kommt erneut die Anregung für einen Innenstadt-Kreisverkehr. Es hat seinerzeit eine Untersuchung einer Städteplanerin gegeben, welche allerdings nicht weiter verfolgt wurde [Beitrag 96]. Bernd Wenzel liefert zu dem Thema Gegenargumente.  [Beitrag 108] Er unterbreitet allerdings in diversen Beiträgen auch konstruktive Vorschläge.  [Beitrag 15]

Karl Heinz Kühl schlägt zur Verringerung der Individualverkehre ein Bündel von Maßnahmen vor (Anm.: dieses sollte unter dem Punkt Verkehrsvermeidung abgehandelt werden). Auch Uwe Rohde plädiert für Verkehrsvermeidungen. [Beitrag 81]

Rainer Krause sieht die Ursachen für den angewachsenen Verkehr in der Entwicklung der Innenstadt und schlägt Kreisverkehre an drei Hauptkreuzungen der Innenstadt vor. Eine Führung der innerstädtischen Verkehre entlang der Bahn erscheint ihm sinnvoll. [Beitrag 90]. Auch hier gibt es Gegenargumente von Bernd Wenzel. [Beitrag 107]

Herbert Maliers mahnt belastbare und aktuelle Zahlen für weitere Planungen an.
Er macht konkrete Vorschläge für die Optimierung von Verkehrsflüssen an den neuralgischen Knotenpunkten. [Beitrag 86]

Heinz Malissa sieht in der Vielzahl von Ampeln mit ungenügender Steuerung die Hauptursachen für zähen Verkehr in der Innenstadt. Er sieht eine Entlastung nicht über den Ostring. Der führt an Buchholz vorbei und ist damit für die innerstädtischen Einkaufsverkehre ungeeignet. Computer gesteuerte und verkehrsgerechte Ampelschaltungen und Reduzierung der Zebrastreifen machen nach seiner Ansicht den Fahrzeugverkehr flüssig. [Beitrag 75]

Der Ortsbürgermeister von Holm Seppensen Rainer Breckmann zeigt, dass eine überdimensionierte Schnellstraße nicht gewünscht ist, aber eine weitere Bahnquerung notwendig ist. [Beitrag 60]

Er schlägt eine Innenstadtentlastung entlang der Bahn über die Straße Am Langen Sal vor. Diese Variante wurde auch bereits früher von Teilen der Politik und im Nordheide Wochenblatt diskutiert und soll im Wesentlichen den Innenstadtbereich zwischen der Canteleubrücke und der Kreuzung Bendestorfer Straße/ Schützenstraße und Hamburger Straße entlasten. [Beitrag 72]

Dieses hält Bernd Wenzel nicht für zielführend. Auch er plädiert für die optimierte Nutzung vorhandener Straßen. [Antwort auf Beitrag 72]

Dirk Berendsen verdeutlicht, dass Buchholz keinen starken Durchgangsverkehr hat, sondern nur ein Strukturproblem. [Beitrag 62]

Eine Variante, den Verkehr über Sprötze zu führen macht „Ricky“ [Beitrag 89]. In der darauf folgenden Diskussion gibt es starke Gegenargumente.

Hans-Joachim Kriese argumentiert, dass ein Kreisverkehr am Nordring / Hamburger Straße auch kritisch zu betrachten ist. [Beitrag 56]

Es  müsse individuell geprüft werden, da ein Kreisverkehr nicht nur Vorteile hat. Er verweist auf die Führung des Radverkehrs und den Schulweg. Er schlägt eine intelligente Ampelschaltung vor.

Ein anonymer Teilnehmer „Frank“, der FDP -Mitglied ist, zeigt sich enttäuscht von seiner Partei und glaubt, dass auch der Bau einer Umgehungsstraße nicht zur Verbesserung der Verkehrssituation beitragen wird, da es nur zu Stoßzeiten Probleme gibt. Poltisch fragt er wie oft noch über den Ostring entschieden werden soll und ob schon vergessen wurde dass FDP und auch die CDU das zum großen Thema der letzten Wahl gemacht haben. [Beitrag 50]

Ralf Behrens-Grünhage plädiert vehement für den Bau des Ostringes. Er argumentiert, dass der Durchgangsverkehr aus der Stadt muss, damit Buchholz für Besucher und potentielle Kunden der Geschäftswelt attraktiv wird. [Beitrag 4]. An anderer Stelle plädiert er allerdings eher für einen Kreisel am Nordring. [Beitrag 49]. Leider anonym argumentiert „ dr“, dass der Ostring aus diversen Gründen untragbar ist. Er sieht die Zerstörung der Umwelt und die Sinnlosigkeit und zeigt Maßnahmen auf, die auch von vielen anderen vorgeschlagen werden. [Beitrag 6]

Die erste Woche buchholz-mobil.de

Nach einer knappen Woche sind nun 42 Beiträge eingegangen, die selten wenig erhellend, meist aber sehr gut und interessant ausgefallen sind. Als beispielhaft hervorzuheben sind die Beiträge von Bernd Wenzel und Ingo Wolde. Beide Autoren haben sich sehr intensiv mit dem Thema Verkehr beschäftigt und haben sich ausführlich zu Wort gemeldet:

Bernd Wenzels Beiträge:

Ingo Woldes Beiträge:

Erfreulich ist, dass sich die große Mehrheit sehr sachlich und fundiert äussert. Die Redaktion konnte bis jetzt immer jeden Beitrag freigeben.

Autoren der bis jetzt eingereichten Beiträge (chronologisch, aktuelle zuerst):
Christoph Schulte
Gabriele Wenker
Dieter Gosler
Volker Everts
Ulrich Schulz
Ulrieke Wiedermann
Anja Grünhage
Peter Gensch
Ursula Strauch-Becker
Helmut Cramer
Carsten Stein
Karsten Meier
Ingo Wolde
Oliver Kröger
Yvonne Bahlmann
Jörn Oltmanns
Bernd Claussen
Uta
Ingolf Kaiser
Hartmut Kuhnke
K.Kircheis
Bernd Wenzel
Axel Ockelmann
Ralf Behrens-Grünhage
Alexander Witt
„dr“

Eine ausführlichere Auswertung und Aufarbeitung der Beiträge folgt nach dem 100. Beitrag.

Vielen Dank an alle Autoren!

 

Veröffentlicht unter Ideen